Vorstands- und gründungsMitglieder

Harald Pickert
Leitender Kriminaldirektor, Leiter der Abteilung Verbrechensbekämpfung beim Polizeipräsidium München

Die Kriminalgeschichte des Polizeipräsidiums München ist geprägt von vielen spektakulären und tragischen Ereignissen. Bislang war es nicht möglich das historische Anschauungsmaterial der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Ich engagiere mich für den Verein, um eine dauerhafte und interaktive Ausstellung mit interessanten Projekten zu realisieren. Dieser Ort der Begegnung zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Polizei soll auch das Thema Prävention mit Leben erfüllen. Ich engagiere mich für den Verein, weil München zu den sichersten Großstädten der Welt gehört und dies auch in Zukunft so bleiben soll.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die Präventionsarbeit. Ich halte es für wichtig, im Polizeipräsidium einen Ort der Begegnung mit den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen. Die Einrichtung einer dauerhaften Ausstellung über die Geschichte und die tägliche Arbeit der Polizei, verbunden mit praktischen Anregungen zur Vorbeugung vor Straftaten, soll dazu beitragen, dass sich auch künftig die Menschen in München wohl fühlen.

Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger
Rechtsmediziner

"Das Institut für Rechtsmedizin der Universität München arbeitet seit mehr als 100 Jahren intensiv mit der Justiz und Polizei im südbayerischen Raum zusammen. Der lokale Schwerpunkt liegt hierbei natürlicherweise in der Landeshauptstadt München. Fachliche Schwerpunkte bilden die Durchführung gerichtlicher Sektionen, die Untersuchung lebender Personen nach Sexualdelikten, Körperverletzungen vor allem bei häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung, Entnahme und Untersuchung von Körperflüssigkeiten zur Analyse von Alkohol- und Drogeneinnahme bei Delikten im Straßenverkehr und allgemeiner Kriminalität und die Spurenanalytik, sowohl an Tatorten, wie an sichergestellten Spurenträgern.

Dieses Aufgabenspektrum verlangt eine innige Verzahnung der Arbeit unseres Faches mit der Arbeit der Polizei. Es vergeht kein Tag, an dem nicht persönliche Kontakte zu den Beamten der sachbearbeitenden Kommissariate bestehen. Es ist selbstverständlich, dass hierbei enge persönliche Beziehungen zu den jeweiligen Polizeibeamten entstehen, denn Erfolg in der Sache setzt enge Kooperation voraus, die über die rein fachlichen Fragen hinausgeht. 

Die Bearbeitung emotional belastender Kriminalfälle wie auch der Umgang mit den Opfern und deren Angehörigen bringt oft erhebliche menschliche Belastungen, sowohl für die Rechtsmediziner wie für die Polizeibeamten, mit sich und man lernt dabei seine Partner auch menschlich sehr gut kennen und verstehen. Der gemeinsame Kampf gegen die Kriminalität, aber auch für die Sicherheit im Straßenverkehr, führt zu einem Gefühl der Zusammengehörigkeit, das am Besten mit den Erfahrungen bei Klassentreffen vergleichbar ist. 

Nachdem ich seit 01.02.1972 am Rechtsmedizinischen Institut tätig war, habe ich bis zu meiner Pensionierung am 01.04.2009 viele Kontakte zur Münchner Polizei und deren Repräsentanten gehabt und es sind echte Freundschaften dabei entstanden. Ich kenne die Sorgen und Nöte der Beamten aus nächster Nähe und ziehe seit vielen Jahren gemeinsam mit der Polizeiführung an einem Strang, wenn es um Prävention geht. Wer ein zu Tode misshandeltes Kind untersuchen musste oder einen tödlichen Verkehrsunfall, der auf Alkohol- oder Drogeneinfluss zurückzuführen ist, den kann das Geschehen nicht "kalt lassen". Insofern begrüße ich die Gründung eines Vereins, der sich die Förderung der Kriminalprävention zum Ziel gesetzt hat. Ich möchte mich gerne mit den im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit gewonnen Erfahrungen dafür einsetzen, die gesteckten Ziele zu verwirklichen. Darüber hinaus freue ich mich darauf, die Kontakte zu meinen Freunden bei der Polizei auf diese Weise auch im Ruhestand aufrecht erhalten zu können und sie zu intensivieren.”

Prof. Susanne Porsche
Medienexpertin

"Schaut man heute im Internet nach, dann steht da unwidersprochen, daß der Slogan  DIE POLIZEI - DEIN FREUND UND HELFER auf den preußischen Innenminister Herrmann Göring zurück geht und es folgt die witzige Anmerkung: Deswegen sagt man manchmal auch heute noch "Warte ich werd dir helfen..." 

Erfunden wurde der Spruch aber gar nicht von Herrmann Göring, sondern von Albert Grzesinski, der als preußischer Innenminister in einem Vorwort zu einer Polizeiausstellung im Jahr 1926 geschrieben hat, die Polizei sei der Freund und Helfer und Kamerad der Bevölkerung. Grzesinski stammte aus einfachsten Verhältnissen. Er war der uneheliche Sohn eines Berliner Dienstmädchens, besuchte nur die Volksschule, wurde Metalldrücker, trat in die SPD ein und machte dann als Funktionär eine atemberaubende Karriere. Er wurd Chef des preußischen Landespolizeiamtes, dann Polizeipräsident von Berlin und schließlich preußischer Innenminister. Er bemühte sich erfolgreich um die Demokratisierung der Verwaltung der Polizei. Schon 1933 emigrierte er. Erst in die Schweiz, später dann in die Vereinigten Staaten. Grzesinski, der Erfinder des Slogans DIE POLIZEI - DEIN FREUND UND HELFER war also ein durch und durch demokratischer Mann, und der Slogan ist in gar keiner Weise mit Nazi-Gedankengut zu assoziieren. Dennoch kann man im Internet, wenn man DIE POLIZEI - DEIN FREUND UND HELFER eingibt, fast nur Beschwerden über Anmaßung und Übergriffe und Nichtstun und Wegschauen der Polizei lesen. Und man findet da keine Einträge, in denen der Polizei gedankt wird für ihre Arbeit, die sie im Dienst der Gesellschaft, also für uns alle, erbringt. Da findet man keinen Hinweis, daß die Polizisten in Fußballstadien, bei politischen Demonstrationen, im Einsatz gegen die Gewaltkriminalität, bei Auslandseinsätzen bei doch eher bescheidener Bezahlung immer wieder ihre Gesundheit, immer öfter sogar ihr Leben riskieren.”

Peter Reichl
Kriminalrat, Leiter des Kriminalpolizeilichen Dauerdienstes (KDD)

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Viele Bürger haben ein großes Interesse an polizeilichen Themen und an Informationen zur kriminalpolizeilichen Prävention. In der täglichen Polizeiarbeit fehlt für ein ausführliches Gespräch oft die Zeit. Mit dem Engagement vieler Polizisten und ehrenamtlicher Mitglieder sowie den vielfältigen Angeboten im Verein „Münchener Blaulicht“ kann diese Lücke sinnvoll geschlossen werden. 

Erstmals seit Bestehen der polizeilichen Lehrmittelsammlung wird den Münchner Bürgern seit dem Jahr 2011 mit der Eröffnung eines kleinen Kriminalmuseums  ein spannender Einblick in die polizeiliche Arbeit der vergangenen 100 Jahre gewährt. Spektakuläre Kriminalfälle, tragische Unglücksfälle, aber auch die rasante Entwicklung der Kriminaltechnik werden dort einem interessiertem Publikum präsentiert. Zunächst wird es in einer knapp 80 qm großen Interimsausstellung nur sehr wenige, ausgesuchte polizeirelevante Ereignisse zu sehen geben. Unser Bestreben und unser Ehrgeiz ist es aber, schon bald mit Unterstützung von Sponsoren und Geldgebern im Keller des Polizeipräsidiums ein Museum für die Münchner Bürger zu eröffnen, wo sie die herausragenden Kriminalfälle und bedeutsamen Ereignisse ihrer Stadt mit bisher unveröffentlichten Bilddokumenten und Asservaten eindrucksvoll erfahren können. Ich würde mich sehr freuen, Sie schon bald im Münchner Polizeimuseum begrüßen zu dürfen.

Christian Weis
Polizeidirektor, Leiter der Polizeiinspektion 11 (Altstadt)

München ist unbestritten die sicherste Großstadt in Deutschland, je nach Statistikauslegung sogar in Europa oder gar der ganzen Welt. In kaum einer anderen Stadt weltweit kann Man(n) oder Frau sich sicherer fühlen und trotzdem die westliche Freiheit genießen.  

Dieser erfreuliche Sicherheitszustand muss jedoch tagtäglich erarbeitet werden. Nicht nur von der Polizei, auch von anderen Behörden und Zuständigen und nicht zuletzt auch durch jede Bürgerin und jeden Bürger. Denn nur zusammen sind wir stark im Kampf gegen die Kriminalität.Der Verein Münchner Blaulicht setzt sich dafür ein, diesen Gedanken in der Gesellschaft zu verankern.Nicht nur durch Präventionsveranstaltungen, auch durch die Möglichkeit, „seine“ Polizei kennen lernen zu können, sozusagen einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen. Wie hat sich die Polizei entwickelt, wo steht sie heute und über welche Möglichkeiten verfügt sie in ihrer täglichen Arbeit?

Transparent und offen sollen allen Interessierten im Rahmen von Führungen diese Fragen beantwortet werden, um ein gegenseitige Miteinander ohne Berührungsängste zu schaffen. 

Dafür steht der Verein Münchner Blaulicht, damit auch in Zukunft gilt: „Wer in München lebt soll sicher leben!“.

gründungsMitglieder

Prof. Dr. jur. Wilhelm Schmidbauer
Bayerischer Landespolizeipräsident & Ehrenvorsitzender

„Mir, als Münchner Polizeipräsidenten, liegt das Miteinander der Bevölkerung mit Ihrer Polizei besonders am Herzen. Wir setzen mit der Gründung des Vereins „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen" einen weiteren, einen neuen Baustein in das Sicherheitsgefüge unserer Stadt.  

Unser gemeinsames Ziel ist es, durch die gezielte Förderung der Präventionsarbeit und der Begegnung zwischen der Bevölkerung und ihrer Polizei, die Verantwortung jedes Einzelnen, der in unserer Stadt lebt, für mehr Sicherheit zu wecken. Wir wollen ihn ermuntern, sich zu engagieren und aktiv mit seiner Münchner Polizei zusammen zu arbeiten.”

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erich Greipl
Präsident der Industrie- und Handelskammer

"Mit meiner Mitwirkung bei der Gründung des Vereins „Münchner Blaulicht" unterstütze ich vor allem die Idee der proaktiven Kommunikation zwischen Bürgern und Polizei, um über ein gefestigtes Vertrauen Sicherheit und Ordnung zu stabilisieren.  

Ich will damit aber auch meinen Respekt für Engagement und Leistung der Münchner Polizei ausdrücken.”

Unser Gründungsmitglied Prof. Dr. Greipl ist am 02.07.2013 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Joachim Herrmann
Bayerischer Staatsminister des Innern

"Ich habe den Verein „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen" mitgegründet, weil er zwei für mich wichtige Zielsetzungen hat: 

1. Wir wollen ein Museum der Münchner Polizei aufbauen, das allen Besuchern die Tradition wie auch aktuelle Herausforderungen der Polizeiarbeit in der bayerischen Landeshauptstadt deutlich macht.
2. Wir wollen die Bereitschaft möglichst vieler Mitbürger stärken, in kritischen Situationen Zivilcourage zu zeigen und anderen Menschen zu helfen.

Ich hoffe, dass mein „Münchner Blaulicht" viele Freunde und Unterstützer findet.”

Dr. Dirk Ippen
Verleger

"Ich unterstütze den Verein „Münchner Blaulicht", weil die Verankerung unserer Polizei im Bürgertum ein wichtiges Anliegen ist. Im demokratischen Rechtsstaat ist die Polizei mehr Helfer und Freund als Obrigkeit. Sie ist für ihre wichtige Aufgabe im Interesse unserer Sicherheit vor Straftätern jeder Art auf eine positive Einstellung der Bürger angewiesen.

In Bayern hat die Polizei ein besonders hohes Ansehen und gerade hier ist die Polizei besonders erfolgreich, nicht nur bei der Aufklärung und Verfolgung von Straftaten, sondern gerade auch in der Verhinderung solcher Dinge präventiv tätig. Sicher liegt es auch daran, dass München die sicherste Millionenstadt der Welt sein soll. Mein Engagement im Verein ist auch eine Anerkennung für die Arbeit aller Bereiche des nicht immer einfachen Polizeidienstes. Ich möchte damit auch die bewährte Zusammenarbeit von Polizei und Tagespresse fördern.”

Doris Kuffler
Gastronomin

"Die polizeiliche Prävention zur Kriminalitätsbekämpfung gemeinsam mit Münchner Bürgern zu betreiben ist ein für beide Seiten hervorragender Gedanke, da dies zu einem Gefühl der gleichberechtigten sowie vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Polizei und Bürgerschaft beitragen wird.”

Miroslav Nemec
Schauspieler

"Ich habe mich entschlossen im Verein „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen“ als Gründungsmitglied mitzuwirken, da die Präventionsarbeit der Polizei  Grundlage für die Sicherheit der Bevölkerung  darstellt. 

Der Verein bietet den Bürgern die Möglichkeit in  direkten Kontakt mit der Polizei zu treten und  die Präventionsarbeit kennen zu lernen.”

Prof. Dr. Gerhard Schmid
Rechtsanwalt

"Die Polizei und ihre Mitarbeiter gewährleisten die Sicherheit der Stadt und sind für das Miteinander der Bürger von großer Bedeutung. Der Verein Münchner Blaulicht hat sich zum Ziel gesetzt, das gegenseitige Kennenlernen noch intensiver zu fördern.  

Als Gründungsmitglied des Vereins bietet sich mir die Möglichkeit, die polizeiliche Präventionsarbeit aktiv zu unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung des Vertrauensverhältnisses zwischen der Polizei und den Münchnern zu leisten.”

Christian Ude
Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt München (1993-2004)

"München ist eine der sichersten Großstädte der Welt. Diese Spitzenstellung verdanken wir nicht nur der hohen Präsenz der Münchner Polizei auf den Straßen und ihrer bundesweit vorbildlichen Aufklärungsquote, sondern auch ganz maßgeblich einer umfassenden Präventionsarbeit.  

Polizeiliche Prävention bedeutet weniger Kriminalität und mehr Verkehrssicherheit. Deshalb unterstütze ich gerne – gemeinsam mit anderen Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft, Medien und Sport – als Gründungsmitglied den neuen Verein „Münchner Blaulicht" und wünsche ihm viel Erfolg bei seinem Engagement, die Präventionsarbeit zu fördern und den Präventionsgedanken in der Bevölkerung weiter zu verankern – damit Sicherheit auch in Zukunft ein Münchner Markenzeichen bleibt.”

Innegrit Volkhardt
Unternehmerin, Bayerischer Hof

"Der enge Austausch mit der Polizei hat uns immer wieder verdeutlicht, wie wertvoll Prävention und ein möglichst wachsames Auge sind, um im Ernstfall richtig zu reagieren und so hoffen wir, daß die neue Begegnungsstätte großen Anklang bei den Münchner Bürgern findet und somit zu verstärkter Aufklärung und noch weniger Straftaten in unserer schönen Stadt beiträgt.”

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