Arved Semerak, Polizeipräsident a.D., präsentierte mit Kollegen und Kolleginnen des Münchner Blaulicht ihr Buch „Chronik der Münchner Polizei“.
Sie erzählten von ihren spektakulärsten und berühmtesten Fällen und geben Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit in München.
Am Samstag, den 15.07.25, fand wieder der mittlerweile schon traditionelle Klettertag mit der AETAS-Kinderstiftung statt. Die Stiftung betreut Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen nach hochbelastenden Lebensereignissen.
Siebzehn Kinder und Jugendliche, fünf Jugendbeamte und ein Sozialpädagoge der Münchner Polizei sowie neun Betreuer der AETAS-Kinderstiftung fanden sich bereits zur Öffnung des Kletterwalds Vaterstetten dort ein.
Insbesondere bei den jüngeren Kindern war das Eis schnellgebrochen, stellt so ein Polizist selbst doch schon ein tolles Klettergerüst dar, an dessen Armen man sich super hochziehen kann. Nach einer kurzen Einweisung in die Kletterausrüstung und die Sicherungstechnik ging es in fünf Gruppen, aufgeteilt nach Alter, hinauf in die Bäume. In jeder Gruppe befanden sich vier bis fünf Kinder, ein/e Polizist/in sowie ein Betreuer der Stiftung.
In den zwei Stunden Klettern tauten dann auch die eher schüchternen und verunsicherten jungen Teilnehmer/innen auf und bewältigten teils alleine, teils im Partner-Parcours wackelige Hindernisse in luftigen Höhen. Dies erzeugte in jeder der Gruppen ein sehr positives Gefühl. Manche Kinder nutzten die Gelegenheit auch, den Polizisten ein bisschen etwas von ihrem Schicksal zu erzählen.
Beim gemeinsamen Mittagessen wurden dann die Erlebnisse in den Bäumen ausgetauscht. Der Klettertag war für alle Beteiligten, ob groß oder klein, ein tolles Erlebnis! Münchner Blaulicht e.V. unterstützte diesen Aktionstag wieder finanziell, indem der Eintritt und das Mittagessen übernommen wurde.
Wir schreiben das Jahr 1913. Die Planungen für eine Polizeiwache mit Dienstwohnungen in der Münchner Altstadt begannen, als in Bayern noch die Wittelsbacher herrschten. Ganze zwölf Jahre dauerte es, bis die ersten Gendarmen die Polizeiwache in der Hochbrückenstraße beziehen konnten. Die lange Bauzeit war den unruhigen Zeiten geschuldet, denn der erste Weltkrieg tobte und Land und Bevölkerung litten unter den Folgen. Es herrschte Mangel an Geld, Material und Bauarbeitern.
Aber der imposante Bau trotzte allen Schwierigkeiten, überstand auch den zweiten Weltkrieg bis auf einen Bombentreffer im Dachstuhl fast unbeschadet. Und so kam es, dass das Gebäude bis heute, 100 Jahre nach seiner Eröffnung, noch immer eine Polizeiwache hat.
Und was für eine! Die ehemalige Ledererwache, benannt nach der angrenzenden Ledererstraße, bekam in den Achtzigerjahren die Bezeichnung Polizeiinspektion 1 und wird heute, nach einer Organisationsreform Polizeiinspektion 11 genannt. Zeitweise war sie mit knapp 200 Beamtinnen und Beamten die größte in ganz Bayern.
Bekannt geworden ist sie aber weit über Bayerns Grenzen hinaus, durch die berühmten Vorabendserien „Polizeiinspektion 1“ mit Walter Sedlmayr, Elmar Wepper und Uschi Glas sowie die von Franz Xaver Bogner in der Serie „München Sieben“ verfilmten Geschichten des Polizeihauptmeisters Xaver Bartl alias Andreas Giebel.
Urheberhinweis: Polizei München
Am Samstag, 19.07.2025, feierte nun die Belegschaft der Altstadtwache ihr Jubiläum. Als Festredner sprachen der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel, der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Dienststellenleiter Sandro Heymig. Die Bläsergruppe des Bayerischen Polizeiorchesters sorgte mit ausgewählten Musikstücken für den feierlichen Rahmen.
Ab 12.30Uhr war die Münchner Bürger zum Feiern eingeladen. Bei bestem Wetter nutzen Groß und Klein die Gelegenheit, die angebotenen Attraktionen und Infostände zu besuchen. Besonders beliebt waren die Führungen durch das Gebäude, wo man unter der fachkundigen Führung von Vizechef Jochen Geisser erfuhr, wie die Polizei dort untergebracht ist und wie und unter welchen Bedingungen rund um die Uhr gearbeitet wird.
Infostände boten die Möglichkeit sich über den Beruf der Polizei zu informieren, Polizeifahrzeuge und Mitmachaktionen luden zum Staunen und Ausprobieren ein. Ein besonderes Highlight für die überraschten Besucher waren die Bienenstöcke, die auf der Dachterrasse der Polizeiinspektion aufgestellt sind und deren Bewohner jährlich einige Gläser Polizeihonig produzieren.
Unterstützt durch verschiedene Dienststellen und Vereine, wie auch dem Münchner Blaulicht e.V., konnten weitere Informationen gewonnen werden, ob im Umgang mit Schockanrufern, Enkeltrickbetrügern oder mit Tipps, wie man sich bei bedrohlichen Situationen richtig verhält. Kinder konnten malen, basteln und sich schminken lassen, von Beamten der VPI-Verkehrserziehung wurden Selbsttests mit der sogenannten Rauschbrille angeboten.
Das sonnige Wetter ließ diesen Tag zu einem vollen Erfolg werden und zu einer schönen Jubiläumsfeier, wie sie es wohl nur selten gibt.
Wir wünschen den Angehörigen der Altstadtwache allzeit ein glückliches Händchen und mögen sie immer unbeschadet nach Hause kommen.
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Am Donnerstag, 12. Juni 2025, lud Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen e.V. zu einer Abendveranstaltung ein, die sich einem hochaktuellen Thema widmete: Love Scamming – auch bekannt als Romance Scamming. In den Räumen des Vereinsheims begrüßte Vorsitzender Robert Kopp die zahlreich erschienenen Gäste und führte in das Thema ein, das heute kein Randphänomen ist. Es geht um Formen des Betrugs, die sich der Sehnsucht nach Nähe, Vertrauen und Liebe bedienen. Die Täter agieren im Verborgenen, der digitalen Welt, doch die Folgen sind real und oftmals verheerend - emotional, psychisch und finanziell.
Unsere „Allzweckwaffe“ Herbert Linder, moderierte und leitete mit sicherem Gespür in bewährter Art und Weise durch die Veranstaltung. Auf dem Podium nahmen zwei herausragende Persönlichkeiten Platz, um das Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchteten:
Barbara Ludwig, die erfolgreiche und ausgezeichnete Autorin zahlreicher Kriminalromane (u. a. „Tatort Oktoberfest“, „Mallorca-Krimis“), berichtete eindrucksvoll über ihren Roman „Dass mir das passiert - mein Internetprinz spielt falsch.“ Dieses literarische Werk basiert auf einem realen Love-Scamming-Fall. Mit viel Einfühlungsvermögen schilderte sie, wie perfide Täter vorgehen und machte damit dunkle Seiten menschlicher Beziehungen deutlich.
Cem Karakaya, Experte für Internetkriminalität vom Kommissariat 105 des Polizeipräsidiums München. Mit seiner Fachkenntnis ermöglichte er fundierte Einblicke in die Welt der digitalen Täuschung. Besonders aufmerksam folgten die Zuhörer seinen praxisnahen Hinweisen zur Vorbeugung - etwa zur sicheren Passwortwahl oder dem Erkennen gefälschter Online-Profile.
Die Veranstaltung war geprägt von einer offenen Atmosphäre, intensiven Gesprächen und dem spürbaren Interesse des Publikums. Bei allem Ernst wurde aber auch für so manchen Lacher im Publikum gesorgt.
Viele Gäste äußerten sich im Anschluss bewegt und zugleich dankbar für die zahlreichen wertvollen Informationen. Einigkeit herrschte darüber, dass der Abend nicht nur informativ und spannend, sondern vor allem augenöffnend war und damit Denkanstöße geben konnte.
Münchner Blaulicht e.V. setzt mit solchen Veranstaltungen ein wichtiges Zeichen für Prävention und Aufklärung - nah an den Menschen, verständlich und lebensnah. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen mit ähnlich positiver Resonanz.
Am Donnerstag, den 29. Mai 2025 (Christi Himmelfahrt), fand der diesjährige „Gemeinsam Füreinander Cup 2025“ statt – ein besonderes Fußballturnier unter dem Motto „Miteinander statt Nebeneinander“. Die Veranstaltung, wurde zum dritten Mal vom Polizeipräsidium München in Kooperation mit dem Beauftragten der Bayerischen Polizei für die Bekämpfung von Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus, organisiert. Der Münchner Blaulicht e.V. war, wie bereits in den Vorjahren, ein aktiver Unterstützer dieser wichtigen Initiative.
Ein Tag voller Fairness, Freude und gelebter Integration
Das Turnier verzeichnete in diesem Jahr mit 18 teilnehmenden Mannschaften einen neuen Rekord. Die Spiele waren durchweg fair, von Teamgeist geprägt und boten spannende wie auch herzliche Begegnungen. Trotz des sportlichen Wettbewerbs stand die Freude am Miteinander im Vordergrund. Das Wetter zeigte sich dem Fußballspiel wohlgesonnen, und auch viele begeisterte Zuschauer fanden den Weg zur Sportanlage, um die Teams lautstark zu unterstützen.
Das spannende Finale konnte das Team Bellevue di Monaco nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen mit 5:4 gegen Muslime in München für sich entscheiden. Die Siegerehrung wurde von Polizeivizepräsident Christian Huber und Repräsentanten der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. und Sicher in München e.V. durchgeführt.
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Der Münchner Blaulicht e.V. freut sich, zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltung beigetragen zu haben – durch die Bereitstellung unseres Eventanhängers einschließlich Technik, Biertischen und Bänken sowie durch Pokalspenden für alle Teilnehmenden, die Siegerteams und den Fairness-Cup.
Die Veranstaltung verkörpert in besonderer Weise die Werte, für die unser Verein steht: Prävention, Begegnung und Gemeinschaft. Der „Gemeinsam Füreinander Cup“ ist mehr als ein sportliches Highlight, sondern vor allem ein starkes Zeichen gegen Hass und für ein respektvolles Miteinander in unserer Stadt.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Im Mai 2025 veranstaltete der Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen e.V. in enger Kooperation mit dem Replay-Theater drei eindrucksvolle Präventionsnachmittage in verschiedenen Alten- und Service-Zentren (ASZ) der Landeshauptstadt bzw. der AWO München. Im Zentrum stand das interaktive Theaterstück „Grüß Gott, schön, dass Sie da sind!“, das auf eindrucksvolle Weise für Betrugsmaschen, wie den Enkeltrick, Schockanrufe oder falsche Polizeibeamte sensibilisierte.
Die Veranstaltungen fanden am 14. Mai im ASZ Milbertshofen, am 15. Mai im ASZ Freimann sowie am 19. Mai im ASZ Perlach (gemeinsam mit dem ASZ Au) statt.
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Bildquelle: AWO München-Stadt.
Ein besonderes Highlight gleich zum Auftakt im ASZ Milbertshofen: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter machte mit seiner Anwesenheit den Nachmittag zu einem besonderen Ereignis. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Münchner Blaulicht e.V., Robert Kopp, eröffnete er die Veranstaltung und betonte in seinen Grußworten die Bedeutung von bürgerschaftlichen Engagement und Prävention für ein sicheres Zusammenleben in unserer Stadt. Sein Besuch war Ausdruck der besonderen Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlich aktiven Mitgliedern vom Münchner Blaulicht e.V., den anwesenden Polizeibeamten sowie allen Besuchern.
Die aktuelle Situation macht eines mehr als deutlich: Callcenterbetrügereien, die regelmäßig telefonisch oder mit WhatsApp vorbereitet werden, richten immer höhere Schäden an – besonders bei unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Begegnung schafft Vertrauen
Im Anschluss an die Aufführungen nutzten viele Gäste die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Bei Kaffee und Kuchen wurden angeregte Gespräche mit den anwesenden Vereinsmitgliedern des Münchner Blaulicht e.V. sowie den Kontaktbeamten der örtlich zuständigen Polizeiinspektionen geführt. Diese Gespräche waren nicht nur informativ, sondern stärkten zudem das persönliche Sicherheitsgefühl der Anwesenden.
Ein durchweg positives Fazit
Alle drei Veranstaltungen stießen auf große Begeisterung. Die Kombination aus Theater, Information und persönlichem Dialog wurde als besonders gelungen empfunden. Das Feedback zeigt deutlich: Prävention darf lebendig sein – und sie wirkt am besten im direkten Kontakt. Der Münchner Blaulicht e.V. wird auch künftig solche Begegnungen aktiv fördern – für eine starke Gesellschaft und ein sicheres Miteinander in unserer Stadt. Bleiben Sie wachsam!
Nach einigem Planungsaufwand war es nun am Wochenende 26./27.04.2025 endlich soweit. Der „Münchner Blaulicht e.V.“ nahm mit 11 Teilnehmern auf 10 Motorrädern an der 22. Motorradsternfahrt in Kulmbach teil. Neben einem Teil der Vorstandschaft waren sowohl Vereinsmitglieder als auch Interessenten für unseren Verein unter den Teilnehmern. Bei dem Event handelt es sich um eine Präventionsveranstaltung zur Sicherheit im Straßenverkehr mit dem Motto „Ankommen statt Umkommen“. Seit ihren Anfängen Ende der 1990er-Jahre hat sich die Sternfahrt zu einem der größten Motorradtreffen in ganz Süddeutschland mit bis zu 35.000 Besuchern entwickelt. Unterstützt wurde das Event unter anderem vom Bayerischen Innenministerium, dem Polizeipräsidium Oberfranken sowie dem Radiosender Rock Antenne.
Treffpunkt für unsere Teilnehmer war am Samstag um 8 Uhr das Vereinsheim am Bonner Platz. Nach einer ersten Kennenlernrunde wurden die wichtigsten Verhaltensregeln für Fahrten in einer großen Gruppe besprochen, wie z.B. keine Überholmanöver innerhalb der Gruppe und versetztes Fahren für mehr Sicherheitsreserven. Danach erfolgte die gemeinsame Betrachtung von Videoclips mit Tipps zur Motorradbeherrschung bei „U-Turns“ in Schrittgeschwindigkeit.
Um die soeben aufgenommene Theorie in der Praxis gleich einmal intensiv zu üben, konnten die Teilnehmer auf dem Betriebsgelände der Firma Schmidbauer-Krane, welches uns dankenswerterweise von unserem Beiratsmitglied Schmidbauer zur Verfügung gestellt wurde, drei von uns aufgebaute kleine Parcours mehrfach durchfahren. Hierbei war bei allen Teilnehmern bereits nach ca. 60 Minuten ein Lerneffekt durch gestiegene Fahrsicherheit sowie ein verbessertes Verständnis für die Reaktion des eigenen Motorrads erkennbar.
Die erworbenen Erkenntnisse konnten im Anschluss dann bei unserer Fahrt Richtung Kulmbach weiter vertieft werden. Außerhalb von Kulmbach in Altenkunstadt erwartete uns im Hotel-Restaurant Gondel urfränkische Tradition und Gemütlichkeit. Bei regionalen kulinarischen Spezialitäten konnten wir den Abend sodann mit einem Austausch über die Impressionen des Tages und interessanten weiteren Gesprächen ausklingen lassen.
Am Sonntag stand dann nach kurzer Fahrt und idealen Wetterbedingungen die Teilnahme am Motorradkorso durch die Innenstand von Kulmbach an. Punkt 12 Uhr setzte sich der mächtige Tross mit tausenden von Motorrädern in Zweierreihen in Bewegung. Unsere Übungen am Vortag zur verbesserten Motorradbeherrschung waren an den teils engen Gassen dabei sehr hilfreich. Die fröhlichen und herzlich winkenden Menschenmassen am Straßenrandzeigten das enorme Interesse der Bevölkerung für die Sternfahrt und machten das Event für uns alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Nachdem alle Teilnehmer vom Ablauf dieser zwei Tage restlos begeistert und voll des Lobes über die erste Motorrad-Präventionsfahrt des „Münchner Blaulichts“ mit dem Schwerpunkt Verkehrsprävention waren, wird sich der Vorstand um die zeitnahe Organisation einer weiteren Veranstaltung bemühen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch ganz herzlich bei unserem Vereins- und Vorstandsmitglied Stephan Funk für die Tour-Planung, seinen Einsatz als hervorragender „Tour-Guide“ sowie Parcours-Ersteller bedanken.
Am 14. März 2025 verwandelte sich der Schwabinger Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. an der Bonner Straße in einen Schauplatz voller Spannung, Insider-Wissen und literarischer Einblicke. Unter dem provokanten Motto „Mord und Totschlag – Tatort ist nicht nur am Sonntag!“ trafen zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten aufeinander:
Krimiautorin Anna Schneider, bekannt durch ihre erfolgreiche „Grenzfall“-Reihe, und Markus Kraus, ehemals jüngster Leiter des Münchner Mordkommissariats und erfahrener Ermittler in Tötungsdelikten.
In einem packenden 90-minütigen Dialog gewährten die beiden dem Publikum einen seltenen Blick hinter die Kulissen – sowohl in die Welt des Schreibens als auch in die Realität der Verbrechensbekämpfung. Anna Schneider erzählte lebhaft, wie sie ihre Inspirationen findet, warum sie sich ausgerechnet dem Krimigenre verschrieben hat und wie detailverliebt sie bei der Planung ihrer Romane vorgeht.
Markus Kraus wiederum ließ das Publikum in seinen beeindruckenden Erfahrungsschatz eintauchen. Mit klaren Worten und feinem Humor räumte er mit hartnäckigen Klischees über Polizeiarbeit auf und konfrontierte die Fiktion der Fernsehkrimis mit der oft nüchternen, aber nicht minder spannenden Realität echter Mordermittlungen.
Die Kombination aus literarischer Fantasie und realer Polizeiarbeit sorgte für eine elektrisierende Atmosphäre. Fragen aus dem Publikum wurden offen beantwortet, und so verließen die Gäste an diesem Abend nicht nur gut unterhalten, sondern auch um einige Illusionen ärmer – und um viele spannende Eindrücke reicher.
Ein Abend, der zeigte: Mord und Totschlag gehören nicht nur auf den Bildschirm – sondern auch in die tiefgründigen Gespräche zweier Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit Verbrechen zu tun haben.
Volles Haus im Sektionshörsaal des Instituts für Rechtsmedizin in der Nußbaumstraße. Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger gab bei dem vom Pollizeiverein Münchner Blaulicht e.V. organisierten Event in einem knapp zweistündigen Fachvortrag Interessante Einblicke in seine vierzigjährige Tätigkeit als Rechtsmediziner und späterer Leiter dieses Instituts.
Der überaus informative und spannende Abend wurde von den mehr als 400 Zuhörern mit großem Applaus quittiert.
Als Ehrengäste wurden einige ehemalige Polizeipräsidenten und Polizeivizepräsidenten sowie der bekannte Fernsehkommissar Miroslav Nemec und seine Gemahlin gesichtet.
Aufgrund der sehr großen Nachfrage hat sich Prof. Eisenmenger bereit erklärt, die Veranstaltung im Herbst zu wiederholen. Ein Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
„Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus“ – so lautet der Titel einer Ausstellung, die ab Mittwoch, 22. Januar, im Münchner Rathaus zu sehen ist.
Oberbürgermeister Dieter Reiter, Polizeipräsident Thomas Hampel und der Vorsitzende des Münchner Blaulicht e.V., Robert Kopp, haben die Präsentation heute eröffnet. Sie ist bis 27. Februar im zweiten Stock des Rathauses vor Zimmer 200 zu den regulären Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr und am Freitag von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr) kostenlos zu besichtigen.
Die Ausstellung ist eine gemeinsame Aktion der Stadt München, des Polizeipräsidiums München und des Polizeivereins Münchner Blaulicht und behandelt den dunkelsten Teil der Geschichte der Münchner Polizei, der bereits vor Jahren umfassend aufgearbeitet wurde. Das Ergebnis ist eine eindrucksvolle Sammlung von Informationstafeln (Rollups), die die wesentlichen Aspekte dieser Zeitepoche beleuchten.
v.l.n.r.: Vorsitzender Münchner Blaulicht e.V. Robert Kopp, Oberbürgermeister Dieter Reiter, Polizeipräsident Thomas Hampel
Bildrechte / Urheber: Polizeipräsidium München
Die Ausstellung wird inhaltlich in drei Abschnitte unterteilt, die gestaffelt im Münchner Rathaus gezeigt werden:
22. Januar bis 03. Februar: Einleitung und die Münchner Polizei und der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik (1919 – 1933)
Der erste Teil der Ausstellung befasst sich mit der Rolle der Münchner Polizei während der Gründungs- und Frühzeit sowie mit dem Aufstieg der NSDAP. Hier zeigt die Ausstellung das ambivalente Verhältnis der Polizeidirektion München zum Nationalsozialismus.
04. bis 17. Februar: Die Münchner Polizei als Herrschaftsinstrument des NS-Regimes
Der zweite Teil der Ausstellung zeigt die brutale Vorgehensweise der Münchner Polizei gegen Personen und Gruppen, die nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten passten. Zwar war für die Verfolgung dieses Personenkreises primär die Politische Polizei (ab 1936 als Gestapo bezeichnet) zuständig, gleichwohl waren alle Sparten der Polizei, wenn auch in unterschiedlichem Maße, Teil des Unterdrückungsapparates.
18. bis 27. Februar: Die Münchner Polizei im NS-Staat und nach 1945
Im dritten Teil beschäftigt sich die Ausstellung u.a. mit den Organisations- und Funktionsstrukturen der Münchner Polizei in der NS-Diktatur. Es werden einzelne Biographien führender Polizeibeamter – die überzeugt und initiativ den Terror gegen die Opfer des NS-Staates gestaltet haben – gezeigt. Ferner wird der Wiederaufbau der Polizei nach 1945 dargestellt und kritisch hinterfragt.
Der Landeshauptstadt München, dem Polizeipräsidium München und dem Polizeiverein „Münchner Blaulicht e.V.“ ist das Bewusstsein für diese besondere historische Verantwortung ständig präsent, weshalb der Kampf gegen alle Formen des Rechtsextremismus eine zentrale Aufgabe ist und auch künftig bleiben muss.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich freue mich, dass diese beeindruckende Ausstellung jetzt auch im Münchner Rathaus zu sehen ist. Der Münchner Polizei möchte ich hier noch einmal meinen ausdrücklichen Dank und meinen Respekt dafür aussprechen, dass sie sich aus ihren eigenen Reihen heraus mit einem der dunkelsten Kapitel der Münchner Polizei-Geschichte beschäftigt und damit einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufarbeitung geleistet hat. Gleichzeitig sollte die Ausstellung aber nicht allein als ein Beispiel gelungener historischer Aufarbeitung verstanden werden, sondern unbedingt auch als ein warnendes Fanal und ein flammender Aufruf zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, wie sie gegenwärtig immer mehr in Bedrängnis geraten.“
Der Vorsitzende des Münchner Blaulicht e.V., Robert Kopp, Polizeipräsident a.D.: „Anspruch unseres Polizeivereins ist es, heute und auch in der Zukunft, dafür Sorge zu tragen, dass sich die leidvollen Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Nur so können alle Menschen in Sicherheit und Freiheit leben. Die Inhalte der Ausstellung erinnern und mahnen uns, für die Demokratie und die Grundrechte aller einzutreten und Strömungen, die darauf abzielen, diese Werte zu relativieren oder gar zu beseitigen, gesamtgesellschaftlich frühzeitig und ganz entschieden entgegenzutreten.“
Die Ausstellung „Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus“ wurde im Jahr 2012 im Münchner Polizeipräsidium erstmalig vorgestellt. Aufgrund der positiven Resonanz fand 2014 im Kulturzentrum Gasteig eine zweite öffentliche Präsentation statt. Zudem fanden Teile der Ausstellung ihren Platz in der Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums in München.
Die Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung und Erinnerungskultur. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und sich mit diesem bedeutenden Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung schließt am 27. Februar um 15:00 Uhr.
Am 12. Dezember 2024 würdigte der Münchner Blaulicht e.V. zwei aufmerksame und engagierte Bürger, deren couragiertes Handeln maßgeblich zur Festnahme von Pkw-Aufbrechern führte. Robert Kopp, Vorsitzender des Vereins, überreichte den Geehrten als Dankeschön Buchgeschenke.
Dank der schnellen Reaktion der Bürger konnten die alarmierten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 15 die Täter noch vor Ort festnehmen. „Dieses vorbildliche Handeln ist ein beeindruckendes Beispiel für Zivilcourage und zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Bürgern und Polizei ist“, betonte Kopp bei der Übergabe.
Zwei Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf das Thema Sicherheit für Frauen in München: Eine 19-Jährige wurde am S-Bahnhof Hallbergmoos vergewaltigt, wenige Tage später wurde eine 36-Jährige im Petuelpark knapp vor einer Vergewaltigung gerettet. Beide Täter sind in Haft, doch bei vielen Frauen bleibt ein ungutes Gefühl.
Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie sicher ist München?“ berichteten Frauen von Belästigungen und einem beklemmenden Gefühl, abends oder nachts allein unterwegs zu sein. Polizeipräsident Thomas Hampel betonte, dass solche schweren Übergriffe Ausnahmen seien, und rief zur Zivilcourage auf. Zudem erinnerte die Stadt an das Nacht-Frauen-Taxi, das Frauen unterstützt.
Kritik wurde an der Polizeipräsenz geäußert, besonders im Bahnhofsviertel und am Alten Botanischen Garten, die als Brennpunkte gelten. Ein Maßnahmenpaket, das unter anderem ein Waffen- und Alkoholverbot umfasst, soll am 17. Dezember im Stadtrat beraten werden, um die Sicherheit zu verbessern.
Mehr dazu im Münchner Merkur, Ausgabe vom 29.11.2024, Seite 31.
Am 27. November 2024 fand im MVG-Museum München eine spannende Talkrunde zum Thema „Wie sicher ist München?“ statt.
Zu den Teilnehmern zählten Münchens Polizeipräsident Thomas Hampel (Polizeipräsidium München), der ehemalige Polizeipräsident Robert Kopp (Vorsitzender Münchner Blaulicht e.V.) sowie Stadtdirektor Sebastian Groth (stellvertretender Leiter des Kreisverwaltungsreferats (KVR) und Leiter der Task Force Hauptbahnhof).
Die Veranstaltung wurde vom Polizeipräsidium München und dem Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. organisiert. Hochkarätige Gäste beleuchteten dabei aktuelle Fragen und Herausforderungen rund um die Sicherheit in der bayerischen Landeshauptstadt.
Der Abend wurde von Tobias Kurzmaier (Ehrenkommissar der Bayerischen Polizei) moderiert. Die Veranstaltung bot Einblicke in die Arbeit der Sicherheitsbehörden und lud die Gäste dazu ein, über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu diskutieren.
Auf Einladung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung in München waren wir als Verein Münchner Blaulicht e.V. mit unserer Talkrunde: Reale Mordfälle – vom Tatort zum Urteil dort am Montag, 18.11.2024 zu Gast. Weit mehr als 200 Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem zahnmedizinischen Bereich füllten den Vortragssaal bis auf den letzten Platz.
Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Dr. Marion Teichmann, und dem Grußwort unseres Vorsitzenden, Robert Kopp. ging es gleich in medias res. In der Talkrunde schilderten der langjährige Mordermittler Herbert Linder, der legendäre Rechtsmediziner Prof. Wolfgang Eisenmenger und der Staatsanwalt beider Kapitalstaatsanwaltschaft in München, Daniel Meindl, ihre Aufgaben und Erfahrungen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit.
Unter der Moderation unseres Vereinsmitglieds Christian Weis stellten die Talkgäste anhand von drei realen Fällen überaus authentisch ihre Arbeit dar, wobei der Schwerpunkt auf der Bedeutung von Bissspuren bzw. Gebiss-Schemata bei der Ermittlungsarbeit lag. Und obwohl in den vorgestellten Kriminalfällen den Opfern Körperteile, wie Köpfe, Hände, Ohr oder Nase abgetrennt worden waren, ist es gelungen, die Veranstaltung nicht nur informativ und unterhaltsam, sondern zugleich pietätvoll zu gestalten.
Die Veranstaltung war nach einhelliger Meinung ein voller Erfolg – und ein weiteres erfolgreiches Mosaikstück unserer erfolgreichen Vereinsaktivitäten im Jahr 2024!
München – Seit 2010 gibt es in München den Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V., dessen primäres Vereinsziel die Förderung von Begegnungen zwischen Bürgern und Polizei in einem direkten Dialog sowie die Festigung des Präventionsgedankens in der Bevölkerung ist. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt dabei auf Maßnahmen und Veranstaltungen zur Kriminal-, Verkehrs- und Gewaltprävention.
Bereits zum fünften Mal verlieh Münchner Blaulicht nun den Präventionspreis, der laut Verein zur Vorbeugung von Kriminalität, Gewalt und Diskriminierung, gegen Drogenmissbrauch und zur Sensibilisierung von Menschen für einen gewaltfreien und offenen Umgang miteinander beitragen soll. Der Präventionspreis wird vom Beirat von Münchner Blaulicht vergeben und das Gremium unter dem Vorsitz von Tobias Kurzmaier entschied sich einstimmig, dass der Preis 2024, der mit 1.000 Euro dotiert ist, an die Lesefüchse München geht.
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Die Lesefüchse sind ein Verein mit 190 Mitgliedern, 370 Vorlesern und Lesementoren, die eine individuelle Förderung für leseschwache Kindern anbieten. Das Ziel der Lesefüchse ist, Kindern in München den Spaß an Sprache und Literatur zu vermitteln. Die ehrenamtlich tätigen Vorleser kommen jede Woche zu über 1.100 Kindern in Bibliotheken, Schulen etc. Ein besonderes Projekt der Lesefüchse ist „Polizeibeamte lesen vor“. Seit 2007 besuchen Münchner Polizeibeamte als Vorleser Schulen, lesen den Schülern u.a. Detektivgeschichten vor und erzählen von ihrer Arbeit.
Zur Preisverleihung im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Geschäftsstelle von Münchner Blaulicht ließen es sich die Ehrenmitglieder des Vereins, die Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, nicht nehmen, die Siegerurkunde und den symbolischen Scheck an die Lesefüchse München persönlich zu überreichen. Diebeiden TATORT-Kommissare, die für den Bayerischen Rundfunk gerade ihren 98.Fall drehen, zeigten sich beeindruckt vom großen Engagement der Lesefüchse und stimmten überein, dass Vorlesen für Kinder und Lesen selbst wahrscheinlich die besten Präventionsmaßnahmen überhaupt sind.
Der Verein Münchner Blaulicht e.V. beteiligte sich auch dieses Jahr wieder bei der Langen Nacht der Münchner Museen mit verkürzten Krimitouren. Bei fünf Fahrten mit zwei Reisebussen wurden insgesamt 450 Besuchern besondere Tatorte in der Innenstadt gezeigt und von Polizeibeamten erklärt.
Es ist ein großer Moment, als im September 2024 am Bonner Platz in Schwabing kurz vor 10 Uhr Staatsminister Joachim Hermann in seiner Dienstlimousine vor dem Vereinsheim vorfährt und schnellen Schrittes auf Vereinsvorsitzenden Robert Kopp zueilt. Eine knappe Stunde will er sich trotz seines dichten Terminkalenders Zeit nehmen, um den Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. in seinem neuen Vereinsheim zu besuchen und sich über die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen zu informieren.
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Der komplette Vorstand sowie der Beiratsvorsitzende und weitere Mitglieder des Vereins haben sich in das Begrüßungskomitee eingereiht. Nach einem Rundgang durch die Vereinsräume stellt Vorsitzender Robert Kopp anhand eines kurzen Vortrages die Tätigkeiten des Vereins vor. Bei gemütlicher Kaffeerunde wird rege mit allen Beteiligten über die dringende Notwendigkeit der Präventionsarbeit und über verschiedene Polizeithemen diskutiert.
Joachim Herrmann war einer der Gründungsväter des Vereins im Jahr 2010 und zeigte sich sichtlich beeindruckt, wie sich der Verein in knapp 15 Jahren zu einer anerkannten Größe in der Münchner Stadtgesellschaft entwickelt hat. Mit der Absicht im nächsten Jahr vielleicht selbst an einer der Krimitouren teilzunehmen, eilte er nach einer Stunde sichtlich gut gelaunt zu seinem nächsten Termin.
Herr Staatsminister, vielen Dank für Ihre Zeit und für die Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit.
Am Mittwoch, 17.07.24, veranstaltete die Polizeiinspektion 21 - Au - einen Tag der offenen Tür. Die Dienststelle öffnete dabei für die Bürgerinnen und Bürger ihre Pforten und bot ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Alt und Jung. Auch wir vom Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. waren mit mehreren Vereinsmitgliedern und unserem Infostand als Ansprechpartner dabei. Um die Begegnung der Polizeikolleginnen und -kollegen mit den jüngsten Besuchern auf ganz besondere Art zu unterstützen, haben wir es uns auch nicht nehmen lassen und bei der Veranstaltung die Kosten der „Kinderhüpfburg“ übernommen.
Urhebernachweis / Aufnahmen: Mit herzlichem Dank an Dominic Fischer
Wir bedanken uns bei der Polizeiinspektion 21 für diese rundum gelungene Veranstaltung, die bei tollem Wetter stattfand. Chapeau - toll, was „ihr bei der Polizeiinspektion 21 auf die Beine gestellt habt.“
Mein persönlicher Dank geht zugleich an alle Vereinsmitglieder vom Münchner Blaulicht, die mit großem Engagement die Veranstaltung unterstützt haben.
Robert Kopp
Nicht nur mit einem tollen Rahmenprogramm, von der historischen „Isar 12“ bis zur publikumswirksamen Reiterstaffel der Münchner Polizei konnten wir viele Schwabinger Bürgerinnen und Bürger, auch die jüngeren Besucher, bei Sonnenschein begeistern.
An den Infoständen der Polizeiinspektion 13 - Schwabing - und vom Polizeiverein Münchner Blaulicht wurde in vielen Gesprächen über präventive Themen informiert. Einbruchsschutz war naturgemäß das Hauptthema am „rollenden Sicherheitsberater“ vom K 105 (Prävention), der ebenfalls vor Ort war. Das Programm wurde u.a. mit Vorträgen zum Schutz vor verschiedenen Betrugsmaschen und zur Polizeiausstellung „abgerundet".
Kurzum - eine rundum gelungene Veranstaltung des „Münchner Blaulicht e.V.“! Im Namen des gesamtem Vorstand, der in „voller Besetzung“ dabei war, bedanke ich mich bei allen „Blaulichtern“, die bei der Planung und Durchführung des Events, beim Auf- und Abbau sowie bei der Betreuung unserer Gäste mitgewirkt und tatkräftig geholfen haben. Unserer besonderer Dank geht dabei an unseren Projektleiter Gerd Lutz und alle seine „Helfer“. In unseren Dank schließlich wir die ebenso engagierten Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion 13, der Reiterstaffel der Münchner Polizei aber auch unsere Unterstützer, namentlich die Firma Stiftl und die „Obermüller Musikanten“ ganz ausdrücklich ein.
24 Kinder und Jugendliche, 4 Jugendbeamte des Polizeipräsidiums München, 8 Betreuerinnen und Betreuer der AETAS-Kinderstiftung und ich für unseren Verein Münchner Blaulicht tragen Klettergurt und Kletterhelm und hangeln sich in schwindelerregenden Höhen drei Stunden durch den Wald von Baum zu Baum. Gut gesichert kommt man da ins Gespräch und erfährt von den teils erschreckenden Schicksalen der Kids.
Die AETAS-Kinderstiftung betreut Kinder und Jugendliche, die bereits in jungen Jahren traumatische Erlebnisse erfahren mussten. Ob ein Elternteil oder ein Geschwister plötzlich zu Tode gekommen ist oder ob die Kinder Augenzeuge von schrecklichen Ereignissen waren – das wünscht man keinem Menschen und erst recht nicht Kindern oder Jugendlichen. Bei solchen Situationen kommt meist auch die Polizei ins Spiel und zwar in einer überwiegend von Schock und Trauer geprägten Atmosphäre.
Unter anderem auch um den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, die Polizei auch einmal in entspannter Umgebung und auf Augenhöhe kennenzulernen, waren bei dem Kletterausflug der AETAS-Kinderstiftung Münchner Jugendbeamte und -beamtinnen der Münchner Polizei dabei, initiiert von unserem Verein. Finanziell und personell unterstützt wurde die gesamte Aktion ebenfalls durch unseren Verein Münchner Blaulicht e.V..
In Teams mit jeweils 5 -6 Kids und drei Erwachsenen, darunter je ein Jugendbeamter/In, wurde am Samstag, 20. Juli 2024, drei Stunden in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden im Kletterwalt Vaterstetten geklettert. Dabei galt es oftmals für die Kids, ihren ganzen Mut zusammenzunehmen, sich zu überwinden und auch Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu tanken - mehrmals auch mit Hilfe und gutem Zuspruch der Jugendbeamten.
Letztendlich überstanden alle die Kletterei teils erschöpft, aber erfolgreich und unversehrt! Bei einem abschließenden Imbiss konnten sich alle stärken, sich über ihre Erlebnisse austauschen und das Abenteuer Revue passieren lassen. Einige hatten noch überschüssige Kräfte und ließen sich auf den breiten Schultern eines Präventionsbeamten durch die Gegend tragen.
Und Ansporn dafür, im nächsten Jahr wieder gemeinsam die Herausforderungen in luftiger Höhe zu meistern, dann zum insgesamt siebten Mal!
Das Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz besuchten mehrere „Blaulichter“ am 26.06.24. Eine informative und spannende Exkursion in eine wichtiges und unverzichtbares Aufgabenfeld.
Unter realen Bedingungen trainiert hier nicht nur die Bergwacht Bayern für ihre zahlreiche Herausforderungen. Auch Spezialeinsatzkräfte der Bayerischen Polizei und des Bundes, die Höhenretter der Berufsfeuerwehren u.v.a.m. bereiten sich im Bergwacht Zentrum auf schwierigste Einsätze vor.
Bergwacht Bayern - Danke für Euren tollen Job und Euer Engagement!
Der Giro di Monaco, der dieses Jahr unter dem Motto "Nur gemeinsam läuft's!" stand, führte die Teilnehmer auf einer rund 5 Kilometer langen Strecke durch die Münchner Innenstadt. Vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Marienplatz und dem Münchner Dom, bot der Lauf nicht nur die Möglichkeit, sportlich aktiv zu sein, sondern auch die schöne Stadt München zu erleben.
Für den Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. war die Teilnahme am Giro di Monaco mehr als nur ein sportliches Event. Es war ein klares Statement für die Werte, die der Verein vertritt: Respekt, Toleranz und Zusammenhalt.
Neben dem sportlichen Aspekt kam beim Giro di Monaco auch der Spaß nicht zu kurz: Im Start- und Zielbereich in der Blumenstraße gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Essen und Trinken. Für die Kinder stand ein extra eingerichteter Spielbereich zur Verfügung.
Unser Verein ist bereits jetzt gespannt auf die nächste Auflage des Benefizlaufs im kommenden Jahr!
Interkulturelles Miteinander, gemeinsames Verständnis füreinander, gegenseitiger Respekt und Toleranz sind unabdingbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gleichzeitig der beste Schutz gegen jegliche Form von Diskriminierung.
Nach dem Motto „Miteinander statt Nebeneinander“ veranstaltete das Polizeipräsidium München gemeinsam mit dem Beauftragten der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus, den Gemeinsam Füreinander Cup - 2024 am 9. Mai 2024 in der Bezirkssportanlage Untergiesing.
Mit einem beachtlichen 9. Platz (3. Top Five 2) unter insgesamt 24 teilnehmenden Polizei-Mannschaften aus ganz Deutschland gelang unseren „Crocodiles“ zudem auch ein überaus sportlicher Erfolg.
Wie im Vorjahr war auch der „Münchner Blaulicht e.V.“ bei dieser tollen Präventionsveranstaltung wieder mit dabei. Bereits am Vortagverbrachte Vorstand Peter Reichl unseren Eventanhänger nebst Equipment zum Veranstaltungsgelände und wurde dort von Christian Weis aufgebaut. Unsere transportable „High-Tech Eventbühne“ war von Beginn des Turniers, mit Begrüßung der 14 teilnehmenden Mannschaften, bis zum Abschluss mit der Siegerehrung der Mannschaften im Dauereinsatz.
Es war im Turnierverlauf gut zu beobachten, wie sich die unterschiedlichen Communities bei den Fußballbegegnungen näher kamen. Wer Fußball spielt weiß, keiner geht gerne als Verlierer vom Platz: Dennoch, es ging, von kleineren Fouls abgesehen, im gesamten Turnierverlauf überaus sportlich und fair zu. Auch den Fußballfreunden wurde in den verschiedenen Fußballbegegnungen von den Teams einiges geboten. Dies gilt auch für die Damenmannschaften des SV Wacker und des Polizeipräsidiums München, die in der Mittagspause den Zuschauern ein technisch hochklassigen Spiel boten.
Kurzum auch für uns „Blaulichter“ ,Christian Weis, Finanzvorstand Michael Happ und meine Wenigkeit eine durchweg gelungene Veranstaltung. Das tolle Wetter sorgte sogar dafür, dass manche Familien mit ihren Kindern mehrere Spiele aufmerksam verfolgten.
Als Sieger des Turniers ging letztlich der FC Ukrajina hervor, der bis auf ein Spiel alle Begegnungen gewinnen konnte. Nach meiner festen Überzeugung haben aber alle teilnehmenden Mannschaften und jeder einzelne Spieler bei dem Turnier gewonnen! Bei der Übergabe der Pokale(vom Verein Münchner Blaulicht e.V. gesponsert), die ich mit Michael Weinzierl, dem Beauftragten der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität und einem Vertreter des Münchner Sicherheitsforums e.V. durchführen durfte, habe ich das auch entsprechend betont. Wir alle hoffen, dass von diesem tollen Fußballturnier ein wichtiges Signal für mehr Verständnis und Miteinander in unserer Gesellschaft ausgeht.
Unser ausdrücklicher Dank gilt den Veranstaltern, allen Helfern und Unterstützern, den Schiedsrichtern und vor allem allen Mannschaften mit ihren Spielern und ihren Betreuern. Wir freuen uns schon heute auf den Gemeinsam Füreinander Cup - 2025.
Nachdem sich mehrere Vereinsmitglieder vom Münchner Blaulicht e.V. für eine Führung in der Münchner Hauptsynagoge am St.-Jakobs-Platz interessierten, wurde dieser Vorschlag schnell in die Tat umgesetzt. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern ermöglichte uns im Rahmen der politischen Bildung die kostenfreie Führung von zwei Besuchergruppen (mit insgesamt fast 30 Teilnehmern) in die Münchner Hauptsynagoge und in den „Gang der Erinnerung“.
Vorweg gesagt: Alle Teilnehmer waren von den Ausführungen und Erklärungen mehr als angetan. Unsere Ansprechpartnerin hat es hervorragend verstanden, die Geschichte der Juden in München, viele Hintergründe, sowie Grundlagen und Verhaltensweisen des Judentums transparent zu vermitteln, zu erläutern und auch „für Laien“ verständlich zu machen. Wir sagen dafür Danke!
„Gelebte Völkerverständigung“ in einer Zeit, in der Antisemitismus, aber auch Gewalt gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger immer mehr zunehmen. Wir vom Verein „Münchner Blaulicht - Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen e.V.“ wollen und werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten, damit alle Menschen in der Landeshauptstadt München friedlich und sicher zusammenleben können.
Münchner Polizisten haben viele überraschende Fähigkeiten und Passionen. Doch diese Leidenschaft auf dem Eis ist vermutlich manch einem bisher entgangen: Seit vielen Jahren schon begeistert das Polizei-Eishockey-Team der „Crocodiles München“ seine Fans und Freunde mit großartigen sportlichen Leistungen. Fast alle Spieler stammen aus den verschiedensten Dienststellen des Polizeipräsidiums München. Eine Mannschaft voller Teamgeist, Gemeinschafts-Sinn, Kreativität, Respekt und Fairplay. Wichtige Werte und Eigenschaften, denen auch wir - die Mitglieder des Münchner Blaulicht e.V. - uns im Rahmen unserer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Tätigkeiten verschrieben haben.
Unser Vorsitzender Robert Kopp, Finanzvorstand Michael Happ und unser langjähriges Mitglied Dorita Plange hatten die Ehre, bei der offiziellen Übergabe der Trikots stellvertretend im Namen des gesamten Münchner Blaulichtvereins in Garmisch-Partenkirchen dabei zu sein. Und freuten sich mit den Sportlern darüber, dass der Münchner Blaulicht e.V. nicht nur im Werdenfelser Land sondern ab sofort auch im gesamten deutschen Polizei-Eishockey ein Begriff ist.
Mit einem beachtlichen 9. Platz (3. Top Five 2) unter insgesamt 24 teilnehmenden Polizei-Mannschaften aus ganz Deutschland gelang unseren „Crocodiles“ zudem auch ein überaus sportlicher Erfolg.
Für die Trikotspende bedankten sich die „Crocodiles München“ beim Münchner Blaulicht e.V. auf das Herzlichste.
Eine weitere gute Kooperation ist längst beschlossene Sache. Wir arbeiten bereits heute schon aktiv daran, in Zukunft mit neuen Ideen und Events das gemeinsame Interesse in die polizeiliche Präventionsarbeit und in den Fokus der Gesellschaft zu rücken, zu verwirklichen und zu intensivieren.
Krimiautorin Anna Schneider und ehemaliger Mordermittler Markus Kraus plaudern über Fiktion und Wirklichkeit.
Der Altbürgermeister von Markt Schwaben, Bernhard Winter, organisiert seit über 30 Jahren die Schwabener Sonntagsbegegnungen, eine über die Landkreisgrenze hinaus bekannte, hochkarätige Dialogserie, bei der sich zwei Persönlichkeiten im 150 Zuhörer fassenden Bürgersaal Unterbräu zu einem Gespräch über ihr Fachthema treffen. Am 10. März waren das die Erfolgsautorin Anna Schneider, die es mit ihrer Krimi-Romanreihe „Grenzfall“ mehrfach auf die Spiegel Bestsellerliste schaffte sowie der Leitenden Kriminaldirektor Markus Kraus, Deutschlands ehemals jüngster Leiter eines Kommissariats für Tötungsdelikte und jetziger Chef des Münchner Morddezernats.
In den gut 75 Minuten gewährten die beiden Redner in einem lockeren Dialog einen interessanten Einblick in ihren jeweiligen Berufsalltag. Von Anna Schneider erfuhren die aufmerksamen Zuhörer, wie sie zum Schreiben kam und wie sie bei der Entstehung eines neuen Krimis vorgeht. Dabei sind nach ihrer Erfahrung eine gründliche Recherche und ein Lokaltermin am erdachten Ort der Handlung für einen überzeugenden Krimi unumgänglich. Erst wenn der Leser das Gefühl hat, dass die erfundene Tat und die Figuren des Romans in der Wirklichkeit auch passieren könnte, ist die Geschichte glaubwürdig und gut.
Kriminaldirektor Markus Kraus gab einen interessanten Einblick in die Welt der Polizeiarbeit und räumte mit einigen Mythen aus Krimiserien in TV und Buchform auf. Die Krimiautoren, egal ob beim Film oder im Buch, wollen unterhalten und eine spannende Lektüre anbieten. Dabei werden die Ermittler nicht selten in realitätsferner Art dargestellt, entweder als Supermann oder -frau, die ganz allein die schwierigsten Fälle lösen, oder als beziehungsunfähige Kriminaler, die mehr mit der Bewältigung ihres verkorksten Lebens beschäftigt sind als mit den Ermittlungen des Tötungsdeliktes.
„Beides mag ja unterhaltsam sein“, stellt Kraus fest, “ist aber von der Realität meilenweit entfernt“. Im wahren Leben ist erfolgreiche Polizeiarbeit Teamarbeit und die allermeisten Beamten haben auch eine glückliche Familie und sind ganz normale Durchschnittsmenschen.
Beide Referenten üben ihren Beruf mit Leidenschaft aus - das merkte man ganz deutlich beim Zuhören. Wenn der Beruf zur Berufung wird, kommt der Erfolg meist von allein. Für die Zuhörer verging bei den interessanten Ausführungen der beiden Referenten die Zeit viel zu schnell, Einige hätten die beiden gerne noch ein wenig länger befragt, bevor Gastgeber Bernhard Winter seine 115. Sonntagsbegegnung unter großem Beifall beendete.
Unter den Gästen wurden gesichtet: Die Münchner Polizeipräsidenten Thomas Hampel und sein Vorgänger Hubertus Andrä. Der Leiter der Polizeiinspektion Poing, Mithun Küffner, sein Stellvertreter Andreas Petermeier und der vorherige Amtsinhaber Helmut Hintereder. Auch dabei Kriminaloberrat a.D. Peter Reichl, der auf Einladung von Bernhard Winter seinen Verein Münchner Blaulicht e.V. mit einem Verkaufstand und einem Kurzreferat vorstellen durfte. Bei der Dialogreihe verzichten die Referenten auf ein Honorar und die Veranstaltung ist für die Zuhörer kostenfrei. Dafür wird bei jeder Veranstaltung für eine Organisation gespendet. Dieses Mal durfte sich der Verein Münchner Blaulicht e.V. über knapp 600 € Spenden am Ende des Tages freuen. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön!
Den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter besuchten Vorstandsvorsitzender Robert Kopp und Vorstand Stephan Funk am 05.03.2024 in seinem Amtszimmer im Rathaus. Unsere Vorstände informierten den Oberbürgermeister dabei über die Schwerpunkte der Aktivitäten und Projekte vom „Münchner Blaulicht e.V.“.
Erläutert wurden u.a. unsere beliebten „Krimitouren“. In dem überaus konstruktiven Gespräch wurden darüber hinaus Kooperationsmöglichkeiten des Vereins mit der Landeshauptstadt München, insbesondere auf dem Gebiet der Kriminalprävention und der Bürgerbegegnung, ausführlich besprochen.
Ein komplett ausverkaufter Sektionshörsaal der Rechtsmedizin, über 400 begeisterte Zuhörer und langanhaltender Schlussapplaus, das ist das erfreuliche Resümee unserer ersten großen Veranstaltung im neuen Jahr!
In einer Talkrunde mit dem Thema „Vom Tatort zum Urteil“ schilderten der langjährige Mordermittler Herbert Linder, der über München weit hinaus bekannte Rechtsmediziner Prof. Wolfgang Eisenmenger und Daniel Meindl, Staatsanwalt bei der Kapitalstaatsanwaltschaft in München, ihre Aufgaben und ihre vielfachen Erlebnisse in ihren Fachbereichen.
Unter der Moderation unseres ehemaligen Vorsitzenden Christian Weis stellten die Talkgäste anhand von zwei langen zurückliegenden realen Fällen, bei denen Leichenteile an Autobahnparkplätzen in Oberbayern verstreut aufgefunden wurden, ihre Ermittlungsarbeit authentisch und spannend dar. Zusammen mit den Zuhörern, die sich engagiert mit Fragen und Beiträgen an der Veranstaltung beteiligten, gingen die Ermittler dabei auch folgenden Fragen nach:
Wo und bei wem beginnt die Kripo zu ermitteln?
Was ist die Rolle des Rechtsmediziners vor Gericht?
Was macht ein Rechtsmediziner mit zwei linken Händen?
Wie entsteht eine Anklageschrift?
Welche rechtlichen Erwägungen spielen jeweils eine Rolle?
Wer kann eine Durchsuchung veranlassen und wer einen Haftbefehl erlassen?
Und nicht zuletzt: Wie gehen die Ermittler und Beteiligten mit ihren nicht selten belastenden Erlebnissen und Eindrücken um?
Wie bei Ermittlungen nicht unüblich, wurden auch bei diesem Talk Überstunden gemacht. Nach minutenlangem Applaus gab es eine halbstündige Zugabe aus dem spannenden Berufsleben der drei besonderen Talkgäste und das Versprechen, eine solche Veranstaltung mit weiteren Fällen zu wiederholen!
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Eine ganz besondere Ehre wurde unserem Mitglied Arved Semerak zu Teil: Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier verlieh Arved Semerak das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, der die Ordensaushändigung vor wenigen Tagen vornahm, würdigte das ehrenamtliche Engagement von Arved Semerak, der sich für soziale Belange, für den Opferschutz und die Bedürfnisse von Senioren in ganz besonderer Weise einsetzt. „Durch Ihr Wirken verkörpern Sie zudem die Ziele des Vereins Münchner Blaulicht. Sie tragen hierbei maßgeblich zu einem positiven Image der Polizei, zum Abbau von Hemmschwellen und auch zu einem verbesserten Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger bei“, so der Staatssekretär.
Der Vorstand des Vereins „Münchner Blaulicht e.V.“ gratuliert unserem Ehrenmitglied zu dieser hohen Auszeichnung und freut sich sehr, dass Arved Semerak mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein besonderes ehrenamtliches Engagement in ganz besondere Weise gewürdigt wurde.
Lieber Robert Kopp,
Du bist für viele von uns ein langjähriger Wegbegleiter bei der Polizei gewesen und bist unsere Wunschbesetzung für die Funktion des freigewordenen Vorsitzenden. Den Polizeiberuf hast Du von der Pike auf gelernt und bist nach 46 Jahren als Polizeipräsident in Pension gegangen. Was für eine Leistung!
Neben Deiner großen beruflichen Erfahrung zeichnen Dich vor allem Deine persönliche Integrität, Dein Engagement sowie Deine positive Grundhaltung und Dein menschlicher Umgang aus.
Wir freuen uns deshalb sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit Dir und wünschen einen guten Start.
Der Vorstand
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Antrittsrede von Robert Kopp
Unser Verein ist stolz darauf, Erina Uhl als neues und mittlerweile 10. Mitglied im Beirat willkommen zu heißen. Die feierliche Ernennung fand in der malerischen Münchner Innenstadt statt, wo Robert Kopp und Tobias Kurzmaier die offizielle Übergabe der Urkunde vornahmen. In einem feierlichen Rahmen, der den besonderen Anlass würdigte, betonten die beiden Vorstandsmitglieder die Bedeutung von Erina Uhls Ernennung.
Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Engagement wird sie maßgeblich dazu beitragen, die Ziele des Vereins zu fördern und neue Impulse für die Arbeit des Beirats zu setzen. Die Mitglieder freuen sich auf die Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Erina Uhl eine bereichernde Ergänzung für das Team sein wird.
Die Übergabe der Urkunde in der historischen Kulisse Münchens unterstrich die Bedeutung dieses Moments und symbolisierte den Beginn einer vielversprechenden neuen Zusammenarbeit.
Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Polizeivereins Münchner Blaulicht e.V. wurde am 12.12.2023 ein neuer Vorstand gewählt. Der Wechsel war notwendig geworden, nachdem Vereinsvorsitzender Christian Weis nach sechsjähriger Tätigkeit sein Amt aus persönlichen Gründen beenden wollte. Auch die Vorstände Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger und Professorin Susanne Porsche wollten diese Gelegenheit zu einem Generationenwechsel ergreifen und stellten ebenfalls ihre Ämter zu Verfügung. Die Vorstände Stephan Funk und Peter Reichl behielten ihre Ämter, so dass somit drei Neuwahlen erforderlich waren.
Zum Vereinsvorsitzenden wurde der ehemalige Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Herr Robert Kopp, gewählt. Zu weiteren Vorstände wurden an diesem Abend Frau Eva Schichl, ehemalige Polizeivizepräsidentin des Präsidiums Oberbayern Süd und Herr Michael Happ, Bankfachmann und Finanzexperte bei einem Münchner Kreditinstitut, per Wahl bestimmt. Die anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für die Kandidaten und quittierten das Ergebnis mit großem Applaus. Auch die ausgeschiedenen Vorständewurden für ihre engagierte und langjährige Tätigkeit geehrt und mit großem Beifall verabschiedet.
Am Samstag, 14. Oktober 2023 fand von 18.00 bis 01.00 Uhr in München die Lange Nacht der Museen statt. Für Kulturinteressierte und -schaffende ein Muss.
Mehr als 250.000 Münchner machten sich auf den Weg, um eine der über 90 Ausstellungen, Museen, Galerien und sonstigen Veranstaltungen zu besuchen. Auch wir als Verein Münchner Blaulicht e.V. waren, wie die Jahre zuvor, mit unseren beliebten Krimitouren und mit einer Führung durch das Polizeimuseum in der Ettstraße dabei.
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Der Veranstalter, die Münchner Kultur GmbH bot ein vielfältiges, interessantes und umfangreiches Programm an, veröffentlicht in einem Programmheft mit 130 Seiten. Und trotz dieser Vielfalt weckte unser Angebot ein so großes Interesse, dass die insgesamt zehn Krimitouren schon Tage vorher ausgebucht waren. Auch die unmittelbar vor Ort angebotenen drei Führungen im Präsidium waren innerhalb von Minutenvoll belegt.
Alles zusammengefasst wieder ein toller Erfolg für unseren Verein und eine Bestätigung für unsere ehrenamtliche Arbeit. Ganz herzlichen Dank und ein großes Lob an unsere aktiven Mitglieder, die diese Aktion ermöglicht haben. Allein elf davon waren an diesem kühlen Abend noch bis tief in die Nacht im Einsatz.
1.000 Teakwondo-Kämpfer in ihren weißen Kampanzügen, strahlender Sonnenschein, unglaublich viele freundliche und engagierte Menschen, eine sehr charmante Moderatorin, zwei engagierte Kolleginnen von der Polizeiinspektion 43, unsere fleißigen Vereinsmitglieder und ein super Gelände am Olympiasee in München – das sind die Zutaten für eine überaus gelungene Veranstaltung.
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Das Internationale Teakwondo Black Belt Center veranstaltete am Samstag, 16.09.2023 von 14.00 bis 18.00 Uhr seinen jährlichen öffentlichen Vorführungslehrgangdirekt am Olympiasee. Es kamen mehr als 1.000 Teilnehmer, die hier öffentlich ihre Sportart vorführten. Zunächst war das Motto „Der Stärkere hilft dem Schwächeren“ angedacht. Als unser Verein angefragt wurde, ob wir nicht auch unterstützen wollen, sagten wir sofort zu und ergänzten das Motto noch um das Thema Zivilcourage und den Notruf „110“.Sokam es, dass wir mit fünf Vereinsmitgliedern den Auf- und Abbau organisierten. Zudem betreuten wir unseren Infostand und standen für Fragen zur Verfügung. Unser Eventanhänger diente als Hauptbühne und wurde von einem DJ von Radio Charivari eifrig genutzt.
Die Moderatorin Anne Gfrerer verstand es durch geschickte Gesprächsführung immer wieder die Aufmerksamkeit der Lehrgangsteilnehmer und auch der zahlreichen Passanten auf unsere Themen zu lenken. Uns war es wichtig zu zeigen, dass und wie man in bedrohlichen Situationen auch helfen kann, ohne Kampfsportler zu sein und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Dazu dient u. a. auch der Zivilcourage-Kurs, den die Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums München anbieten. Hierzu gaben die beiden Kolleginnen der PI 43 fachkundig, engagiert und sympathisch Auskunft. Zusätzlich wurde diese Thematik auch noch durch unseren Vereinsvorsitzenden an dem Fall Dominik Brunner (2009) veranschaulicht. Insgesamt unterstützten wir die gesamte Veranstaltung durch unseren Eventanhänger, unseren Infostand, unsere sieben Stelltafeln zu 50 Jahre Stadt- und Polizeientwicklung, unsere Pavillions und die Übernahme der Kosten für die Moderatorin. Das war so überzeugend, dass sich sogar der Münchner Polizeipräsident in seinem Grußwort ausdrücklich bei unserem Verein bedankte, was großen Applaus bei den Teilnehmern der Veranstaltung auslöste.
Die teilnehmenden Vereine spendeten traditionsgemäß für die Stiftung Aktion Knochenmarkspende. Nachdem wir den Betrag um 300 € aufgerundet hatten kamen so17.000 € für diesen guten Zweck zusammen. Alles in allem eine ganz tolle Veranstaltung, bei der sich unser Verein erstklassig präsentiert hat und mit der wir die Themen Zivilcourage und Notruf „110“ starkbewerben konnten. Vielen herzlichen Dank nochmal allen unseren fleißigen Vereinshelferinnen und -Helfern.
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Wir tragen alle Klettergurt und Kletterhelm und hangeln uns in mehreren Metern Höhe drei Stunden durch den Wald. Im Gespräch auf einer Plattform wird die sechsjährige Anna (Name und Daten geändert) von einer erwachsenen Begleitperson im lockeren Gespräch gefragt, wieviel Geschwister sie denn habe. Die Antwort: „Drei! Eigentlich vier, aber der jüngere Bruder ist gestorben“!
Wie kam es zu dieser Situation in luftiger Höhe? 23 Kinder und Jugendliche, fünf Jugendbeamte/-innen des PP München, zwei Mitglieder des Vereins Münchner Blaulicht e.V. und einige Betreuer der AETAS-Kinderstiftung- das war das Team, das am Samstag, 08.Juli 2023 im Kletterwald in Vaterstetten gemeinsam die Herausforderungen der Höhe annehmen wollte. Die AETAS-Kinderstiftung betreut Kinder und Jugendliche, die bereits in jungen Jahren traumatische Erlebnisse erfahren mussten. Dabei kommt meist auch die Polizei ins Spiel und zwar in einer überwiegend von Schock und Trauer geprägten Atmosphäre, wie das Eingangsbeispiel unserer Anna zeigt.
Unter anderem auch um den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, die Polizei auch einmal in entspannter Umgebung und auf Augenhöhe kennenzulernen, waren bei dem Kletterausflug der AETAS-Kinderstiftung Münchner Jugendbeamte und -beamtinnen der Münchner Polizei dabei. Finanziell und personell unterstützt wurde die gesamte Aktion durch unseren Verein Münchner Blaulicht e.V..
In Teams mit jeweils 5 -6 Kids und drei Erwachsenen, darunter je ein Jugendbeamter/In, wurde drei Stunden in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden geklettert. Dabei galt es oftmals für die Kids, ihren ganzen Mut zusammenzunehmen und sich zu überwinden - mehrmals auch mit Hilfe und gutem Zuspruch der Jugendbeamten. Letztendlich überstanden alle Teams die Kletterei erfolgreich und unversehrt! Bei einem abschließenden Imbiss konnten sich alle stärken und sich über ihre Erlebnisse austauschen.
Insgesamt eine gelungene Kooperationsveranstaltung und Ansporn dafür, im nächsten Jahr wieder gemeinsam „in die Luft zu gehen“!
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Am Samstag, den 15. Juli 2023 fand von 10:00 bis 16:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und perfektem Sommerwetter der Tat der offenen Tür des Polizeipräsidiums München statt. Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. war mit 18 Helfern und verschiedenen Ständen vertreten.
Über 20.000 interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter auch sehr viele neugierige Kinder, besuchten das historische Polizeipräsidium im Herzen der Altstadt und ließen sich von vielen Vorführungen verschiedenster Polizeidienststellen überraschen, stellten interessierte und detaillierte Fragen an den Infoständen der Polizei und ihrer zahlreichen Partnerorganisationen und nahmen an vielen Führungen und Vorträgen teil, die verschiedene Dienststellen und zivilgesellschaftliche Partner der Polizei anboten. Das Interesse war teilweise so hoch, dass manche Führungen, wie die kleine historische Exkursion in die Polizeiausstellung, bereits kurz nach dem Anmeldebeginn ausgebucht waren. Herr Polizeipräsident Thomas Hampel und Herr Polizeivizepräsident Michael Dibowski begrüßten und verabschiedeten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher persönlich.
Am Tag der offenen Tür wurden zudem die Urkunden und die Preise offiziell an die Preisträger des Präventionspreises unseres Vereins übergeben. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Christian Weis und unter der Moderation von Tobias Kurzmaier übernahm die Aushändigung der Urkunden der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel persönlich. Die feierliche Übergabe fand auf der Bühne unseres Eventtrailers vor den Augen zahlreicher Zuschauer statt.
Die Präventionspreise erhielten für das Jahr 2022 folgende Institutionen:
Der erste Preis in Höhe von 1.500 Euro ging an die gemeinnützige Unternehmensgesellschaft Brücken Bauen mit dem Projekt „Polizei und Geflüchtete im Dialog“.
Den zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro erhielt die Sozialgenossenschaft „Bellevue di Monaco“ für das „Integrationsprojekt Gemeinsam Füreinander“.
Der dritte Preis in Höhe von 500 Euro wurde an die Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. vergeben für die Vermittlung des Wissen über den jüdischen Glauben mit dem Ziel, die deutsch-israelische Freundschaft zu stärken - u.a. mit dem Projekt „Youth-Bridge“.
Wir beglückwünschen die Preisträger herzlich.
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Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. führte traditionell am dritten Advent seine Christkindlmarkt-Fahrt durch. Das Ziel in diesem Jahr war das Freilichtmuseum von Skifahrerlegende Markus Wasmeier.
Zahlreiche Aussteller zeigten dort ihr traditionelles Handwerk an urigen Standln. Zum Aufwärmen gibt es heißen Glühwein und frische Maronen vom offenen Feuer.
Für unsere Gäste gab es aber auch ein spezielles Polizeiprogramm. Kriminalhauptkommissarin Beate Grüdl-Weinberger vom Kommissariat 61 informierte in einem interessanten und eindrucksvollen, einstündigen Referat über das Phänomen der „Schockanrufe“. Anschließend durfte die Münchner Blaulicht Gruppe die Vorzüge einer bayerischen Küche im historischen Wirthaus “Zum Wofen“ kosten.
Der Nachmittag wurde mit einer fachkundigen Führung durch das Freilichtmuseum eingeläutet. Danach blieb aber noch genügend Zeit, sich ausgiebig mit den vielen großen und kleinen Attraktionen dieses wunderschönen Weihnachtsmarktes vertraut zu machen, bei dem man sich in ein früheres Jahrhundert zurückversetzt fühlen konnte. Es gab vieles dort zu Bestaunen, ob beim Kasperltheater, in der Weihnachtsbäckerei, in der Bierbrauerei oder in der Bastelstube.
Das einstimmige Fazit am Ende des Tages: Ein kurzweiliger und nicht alltäglicher Ausflug in eine wunderbare Vorweihnachtszeit.
Leichenteilevon Frauen werden an Autobahnparkplätzen in Oberbayern verstreut gefunden oder zwei Frauenbeine aus dem Lech gezogen. Was wie ein makabrer Krimi klingt hat sich tatsächlich so ereignet. Unter dem Titel „Real Crime“ wurde im Rahmen des Münchner Krimifestivals aufgezeigt, was nun im realen Leben bei Polizei, Rechtsmedizin und Justiz passiert. Am Mo., 05. Juni 2023 beleuchteten der langjährige Mordermittler Herbert Linder, der ehemalige Chef der Münchner Rechtsmedizin Prof. Wolfgang Eisenmenger und der Staatsanwalt bei der Kapitalstaatsanwaltschaft München I, Daniel Meindl, die Arbeit ihrer jeweiligen Behörden. Moderiert wurde die Runde von unserem Vereinsvorsitzenden Christian Weis.
Im Rahmen einer Talkrunde wurde vor ca. 60 Zuhörern in unserem Vereinsheim u.a. folgenden Fragen nachgegangen:
Wo und bei wem beginnt die Kripo jetzt zu ermitteln?
Macht es einen Unterschied, wo Leichen gefunden werden, z.B. auf oder im Boden oder im Wasser?
Was macht ein Rechtsmediziner mit zwei linken Händen?
Was ist die Rolle des Rechtsmediziners vor Gericht?
Wie entsteht eine Anklageschrift?
Welche rechtlichen Erwägungen spielen jeweils eine Rolle?
Was und wieviel wird im Gegensatz zu Ermittlungen im Krimi in der Realität zu Papier gebracht?
Wer kann eine Durchsuchung veranlassen oder einen Haftbefehl erstellen?
Und nicht zuletzt: Wie gehen die Ermittler und Beteiligten mit ihren nicht selten grausamen und belastenden Erlebnissen und Eindrücken um?
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Natürlich durften die Zuhörer mit ermitteln und beteiligten sich rege durch Beiträge und Fragen. Wie bei Ermittlungen nicht unüblich, mußten auch „Überstunden“ gemacht werden, um zum Erfolg zu kommen. Aus geplanten 1,5 Stunden wurden schließlich zwei Stunden. Aber alle waren so gefesselt, dass niemand das Bedürfnis verspürte, vorher nach Hause zu gehen.
Letztlich wurden die beiden Fälle gelöst und die Täter ermittelt. Ein voller Erfolg, wie die gesamte Veranstaltung – die förmlich nach einer Wiederholung schreit!
Der Verein Münchner Blaulicht e.V. unterstützte als Kooperationspartner im Rahmen eines Benefizkonzertes in der Isarphilharmonie das Polizeipräsidium beim Festakt zum 110-jährigen Bestehen des Polizeipräsidiums in der Ettstraße.
Münchner Blaulicht e.V. stellte mit unserem Beiratsvorsitzenden Tobias Kurzmaier den Moderator, zudem waren wir mit unserem Infostand, einer Sammlung von Polizeiuniformen und mit der legendären „Isar 12“ vor Ort. Auch das Programmheft und die Flyer wurden vom Verein finanziert.
Mit 1.800 Besuchern war die Veranstaltung komplett ausverkauft. Eine hochrangig besetze Talkrunde - der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel – diskutierte zum Thema Prävention und das Polizeiorchesters der Bayerischen Polizei gab ein vielbeachtetes Konzert. In diesem Rahmen konnten wir uns hervorragend präsentieren.
Der Gesamterlös des Abends in Höhe von knapp 19.000 € ging an die AETAS-Kinderstiftung, deren Tätigkeiten die fachliche Leiterin Frau Tita Kern im Rahmen der Talkrunde sehr anschaulich und beeindruckend vorstellte
An unserem Infostand kamen wir mit unzähligen Besuchern ins Gespräch. Eine große Anziehungskraft übten unsere historischen Uniformen und natürlich wie immer die „Isar 12“mit unseren beiden pensionierten „Funkstreiflern“ Gerd Milmer und Ulf Grüllmayr aus. Um das alles zu organisieren und zu stemmen, waren wir mit sieben aktiven Mitgliedern im Einsatz!
Herzlichen Dank allen, die hier mitgeholfen haben – ein toller Erfolg!
Im Rahmen eines sogenannten P-Seminares (= Projektseminar zur Studien- und Berufsorientierung) haben sie dabei in sehr engagierter Arbeit ein Jahr langunterschiedliche Sichtweisen, Fakten und Erkenntnisse zusammengetragen und daraus ein Magazin über Kriminalität erstellt mit dem Titel: „Ein Blick hinter Gitter“.
Der Blick auf die Kriminalität erfolgt dabei aus unterschiedlichsten Blickwinkeln wie Gesellschaft, Strafverfolgung, Justiz, Täter, Strafverteidigung, Resozialisierung u.v.m.. Um das Magazin auch drucken und mit einem entsprechenden Layout gestalten zu können, brauchte das Projekt auch entsprechende Geldmittel. Hier unterstützen wir als Verein mit 1000 Euro. Herausgekommen ist ein aus unserer Sicht überaus interessantes Magazin, in dem neben unterschiedlichsten Straftaten und Fällen auch Themen wie Sicherheitsgefühl oder Kriminalitätsfurcht dargestellt werden.
Dabei gibt es nicht nur reine Fakten, es wurden auch diverse Interviews geführt, z.B. mit einer Redakteurin der „Zeit“, einem Redakteur von „XY“, mit unserem Vereinsvorsitzenden oder gar einem verurteilten Mörder. Alles in allem ein sehr gelungenes Magazin, anschaulich aufgemacht und überaus interessant zu lesen. Äußerst empfehlenswert für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.
Sollten Sie jetzt neugierig sein und Interesse haben, das Magazin zu lesen, so wenden Sie sich bitte an das Gymnasium Neubiberg (per E-Mail) Hier kann man das Magazin gegen eine geringe Gebühr erwerben. Abschließendnochmals ein dickes Lob für die engagierte Arbeit und das gelungene Magazin,dass die jungen Schülerinnen und Schüler da auf die Beine gestellt haben. Damitist es Ihnen gelungen, einen wirklich realistischen und sehr umfassenden Blickauf das Thema Kriminalität zu werfen. Toll gemacht!
Im Rahmen des Krimifestival 2023 waren die Organisatorin Sabine Thomas und die Autorin Christa von Bernuth beim Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. zu Gast. Die Autorin las vor ausverkauftem Haus aus ihrem neuesten Werk „Spur 33“. Der fiktive, aber spannend und gut recherchierte Roman zeigt einige Parallelen zu einem Dreifachmord, der die Gemeinde Starnberg im Jahr 2020 erschüttert hat.
Am Freitag, 05.05.2023 entführte unser Beiratsvorsitzender und Ehrenkommissar der Bayerischen Polizei Tobias Kurzmaier mit seinem Vortrag „Die Zeitenwende, ein Stresstest für uns alle – Betrachtungen eines Reisenden.“ seine Zuhörer in eine andere Welt.
Er berichtet vor dem Hintergrund des aktuellen Ukraine-Konfliktes nach dem brutalen Überfall Russlands über seine Erfahrungen bei Reisen zu ungewöhnlichen Zielen wie die Länder Belarus, Aserbeidschan, Moldau, Israel und Ukraine.
Dies verwob er mit seiner Freundschaft zum Bürgermeister der Stadt Kiew, Vitali Klitschko. Er berichtete u.a., wie er diesen kurz vor dem Krieg kennengelernt hatte, wie es um seine Gefühlslage bestellt war, als der Krieg ausbrach und er seinen Freund im Bunker in Kiew als eines der Hauptangriffsziele wusste und wie er später umfangreiche Hilfe für die Ukraine u.a. in Form von Schaumlöschfahrzeugen organisieren konnte. Immerhin bislang Hilfe im Wert von ca. 8 Millionen Euro – und jeder Cent kam hierbei direkt der Ukraine zu Hilfe.
Die Zuhörer im gut gefüllten Vortragsraum unseres Vereinsheimes waren so gefesselt von dem Vortrag, dass während der 45 Minuten kein Laut zu hören war. Im Anschluss war noch Zeit, Fragen an den Referenten zu stellen, wobei natürlich keiner der Anwesenden in die Zukunft blicken und die weitere Entwicklung in der Ukraine vorhersagen konnte.
Nach ca. eineinhalb Stunden beendete unser Vereinsvorsitzender Christian Weis die Veranstaltung mit auf einen Blick auf die glücklichen und sicheren Verhältnisse in unserer Stadt bzw. unserem Land in dem wir leben dürfen – ohne Krieg und in einem gewissen Wohlstand. Das sollten wir schon wertschätzen! Vielen Dank an unseren Referenten Tobias Kurzmaier – es war ein sehr schöner und erkenntnisreicher Abend.
Hendrik Esch ist das literarische Pseudonym des Neumarkter Rechtsanwalts Geedo Hendrik Paprotta, der Kriminalromane über seinen kuriosen Berufsalltag schreibt. Er wurde 1975 in München geboren und arbeitet unter anderem als Opferanwalt und Strafverteidiger in ganz Bayern, schlägt sich aber auch mit Auffahrunfällen, Mietnomaden und Maschendrahtzäunen herum. Kein menschlicher Abgrund ist ihm fremd, die Hoffnung lässt er im wahren Leben, wie in seinen Romanen, trotzdem immer erst am Schluss sterben.
Mit seinen Romanen "Jagdtrieb" und "Giftrausch", beide erschienen beim Goldmann Verlag, hat er eine humorige Serie um den fiktiven Rechtsanwalt Paul Colossa begonnen, der seine Kanzlei in einer historischen Villa in einer ostbayerischen Kleinstadt unterhält und sich als tragikomischer Held durch Leben und Beruf schlägt.
Wir freuen uns außerordentlich, dass Hendrik Esch am 28. April 2023 aus seinen Romanen lesen wird. Begleitet wird der Vortrag von der Violinistin Julia Deibert, welche zwischen den Lesepassagen kurze Musikeinlagen darbieten wird. Die Krimilesung findet im Vereinsheim des Münchner Blaulicht e.V. statt. Im Anschluss an die Lesung findet eine Autogrammstunde und Büchersignierung statt.
v.l.n.r.: Oliver Bendixen (Journalist), Dr. Josef Boiger (Medizinaldirektor a.D.), Arved Semerak (Polizeipräsident a.D.), Ferdinand Freiherr von Liliencron (Rechtsanwalt), Veronika Freifrau von Waldenfels (Richterin), Gerhard Hampf (Vorstandsvorsitzender der Prof. Hermann Auer Stiftung), Tobias Kurzmaier (Fachjournalist und Beiratsvorsitzender), Christian Weis (Leitender Polizeidirektor a.D. und Vorstandvorsitzender), Werner Schmidbauer (Geschäftsführer der Autokräne Schmidbauer GmbH & Co KG).
Am 31. Januar 2023 erhielten im Spatenhaus die neuen Beiratsmitglieder des Polizeivereins Münchner Blaulicht e.V. bei ihrer konstituierenden Sitzung von Vorstandsvorsitzenden Christian Weis ihre Ernennungsurkunden.
„Man hätte eine Stecknadel fallen hören können“, mit diesen Worten brachte der Moderator, Peter Gloël, die Stimmung der vorangegangenen zwei Stunden auf den Punkt. So ruhig, so konzentriert und vor allem so fasziniert hatten die Besucher am Sonntag, den 22. Januar 2023, der Lesung „Herbstmilch -Lebenserinnerungen einer Bäuerin“ in den fast bis auf den letzten Platz gefüllten Vereinsräumlichkeiten des Münchner Blaulicht e.V. am Bonner Platz in Schwabing gelauscht.
In dieser Veranstaltung, die auch als Hommage dem vor 30 Jahren viel zu früh verstorbenen Schauspieler Werner Stocker gewidmet war, folgten die Zuhörer der einfühlsamen Stimme von Michael Peter Fischer, der inszenischer Lesung den autobiografischen Lebensbericht, der ebenfalls vor 30Jahren verstorbenen Bäuerin Anna Wimschneider, gekonnt vortrug. Musikalisch begleitet wurde er von der kongenialen Musikerin Irmi Schuhbauer. Sie brillierte mit ihrer steirischen Harmonika nicht nur durchperfekt auf die verschiedenen Leseszenen abgestimmte Einlagen, sondern konnte über ihr Instrument ungeahnte Emotionen zum Ausdruck bringen, deren Bandbreite sich von wuchtig dynamisch, leidenschaftlich bis hin zu tiefsinnig leise und im Ergebnis immer stark berührend erstreckte. Das Publikum zeigte sich wahrlich begeistert und wurde darüber hinaus auch noch durch die Anwesenheit von Carola Wimschneider, der ältesten Tochter der Autorin Anna Wimschneider, in den Bann gezogen.
Die Tochter stand nach der Lesung für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Sie erfreute und begeisterte durch ihre überaus herzliche Erzählweise. So konnte sie durch ihre Schilderungen das Wissen bei vielen Teilnehmern bereichern, in dem sie einige, bislang nicht allseits bekannte Mosaiksteinchen hinzufügte. Dadurch erfuhr man beispielsweise, dass die Mutter nie an eine Veröffentlichung ihrer Lebenserinnerungen gedacht hatte und erst nach sehr langem Zögern, denen mehrere Überredungsversuche von Seiten der Verlagsspitze vorausgegangen waren, aus ursprünglich maximal 5.000 genehmigten Exemplaren sagenhafte zwei Millionenverkaufte Bücher wurden. Diese wurden zwar in viele Sprachen - so auch ins Japanische, erstaunlicherweise aber nicht ins Englische übersetzt. Darüber hinaus berichtete der in die beruflichen Fußstampfen seines Onkels Werner Stocker getretene Schauspieler Michael Peter Fischer in bewegenden Worten über das Wirken, aber auch über die tragische Krankheit seines großen Vorbildes.
Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle nochmals an die Protagonisten dieser Veranstaltung Carola Wimschneider, Irmi Schuhbauer und Michael Peter Fischer sowie an die vielen Helferinnen und Helfer des Vereins, die diesen Sonntagnachmittag in zwei äußerst kurzweilige, vor allem aber rundum gelungene Stunden verwandelt haben. Dank gebührt aber insbesondere auch dem Ideengeber für diese Lesung, dem Vorstandsmitglied Peter Reichl, sowie unserem Vereinsvorsitzenden Christian Weis.
Rassismus und Diskriminierung sind schlimme Themen, die die Menschheit leider offenbar seit Anbeginn begleiten. In der heutigen digitalisierten Welt sind sie eine größere Gefahr denn je, da sich diese (Hass-) Botschaften in Windeseile weltweit verbreiten können.
Um ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen, beteiligte sich das Polizeipräsidium München am 25. März 2022 den ganzen Tag über zusammen mit einigen Vereinen am Internationalen Tag gegen Rassismus.
Den Abschluss der Aktion bildete die Verleihung unseres Präventionspreises gegen Rassismus und Diskriminierung. Aus der Vielzahl eingegangener Bewerbungen hatte unser Beirat als Jury folgende Preisträger geehrt:
1. Preis: Verein Leb Bunt e.V. für sein "Hallo-Projekt"
2. Preis: Verein Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. für "Zusammen Stark"
3. Preis: Zivilcourage e.V. für seine Zivilcourage-Trainings
Alle Preisträger nahmen ihre Urkunden aus den Händen des Münchner Polizeivizepräsidenten, Herrn Michael Dibowski und unseres Beiratsvorsitzenden Arved Semerak in einem festlichenRahmen auf unserem Eventanhänger freudig entgegen.
Herbert Linder (65) war 25 Jahre Mordermittler. Zuletzt stellv. Leiter des Kommissariats 11 (Tötungsdelikte). Er war an vielen Tatorten, hat viele Leichen gesehen, Morde aufgeklärt. „Aber sowas habe ich noch nie erlebt“, sagt Linder über das rassistische OEZ-Attentat am 22. Juli 2016.
Lesen Sie den gesamten Beitrag auf der Webseite von BILD.
Seit Jahren wird München als die sicherste Großstadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas bezeichnet. Zudem ist der Öffentliche Personennahverkehr eine der sichersten Arten, sich fortzubewegen.
Gleichzeitig scheint es aber, dass sich offenbar immer mehr Menschen unsicherer fühlen. Redewendungen wie „Früher war alles besser!“ oder „Es wird immer schlimmer!“ sind scheinbar häufiger zu hören.Wie passt das zusammen? Ist München wirklich so sicher? Was wird seitens der Verantwortlichen dafür getan? Wie entstehen Ängste und woher kommen sie? Warum fühlen sich Menschen unsicher? Wie sicher ist unser öffentlicher Personennahverkehr?
Der Verein Münchner Blaulicht e.V. veranstaltete am 17. April diesen Jahres in Kooperation mit dem Polizeipräsidium München sowie der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Diskussionsrunde, um u. a. diese Fragen zu erörtern. Als Veranstaltungsort hatte der Polizeiverein das MVG Museum in der Ständlerstraße 20 gewählt.
Auf dem Podium wurden hierzu :
Hubertus Andrä, Polizeipräsident München
Dr. Peter Schmalzl, Leiter des zentralen psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei
Rainer Cohrs, Leiter der Security der Stadtwerke München
vom Fachjournalisten Tobias Kurzmaier – zugleich Ehrenkommissar des Münchner Blaulicht e.V. – sozusagen ins Kreuzverhör genommen. In humorvoller Weise und mit fachlich fundierten Fragen verstand er es in kurzweiliger Form, umfassende Informationen von den drei Experten zu erhalten.
Polizeipräsident Hubertus Andrä legte anhand der PKS die Sicherheitslage in München dar.Dabei ging er auch auf die Bedeutung und Wirkung von Kontrolldelikten ein. Exemplarisch anhand der gestiegenen Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofes erklärte er den Zuhörerinnen und Zuhörern (unter ihnen auch Heinrich Traublinger, Landtagsabgeordneter a.D. und Ehrenbürger Münchens), dass dieser Anstieg eine schlüssige Folge der polizeilichen Kontrolldichte ist. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder das Ausländerrecht sind „Kontrolldelikte“, die deshalb im wahrsten Wortsinne zu einem „kontrollierten“ Kriminalitätsanstieg führen.
Weiter legte er im Zehn-Jahres-Vergleich dar, dass die Einwohnerzahl Münchens in diesem Zeitraum um ca. zehn Prozent gestiegen ist, die Gesamtzahl der registrierten Straftaten gleichzeitig aber um ca. 3.000 Delikte zurückging!Auch die Unterscheidung zwischen Nichtdeutschen und Zuwanderern erläuterte er nachvollziehbar. Sehr positiv für die Sicherheit in unserer Stadt wirkt sich aus Sicht des Hr. Polizeipräsidenten auch aus, dass in München alle Behörden, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verantwortlich sind zum Wohle der Bürger an einem Strang ziehen. Besonders beeindruckt waren die Zuhörer schließlich, als der Polizeipräsident einige Eindrücke seines Besuches beim Chicago Police Department im März 2019 wiedergab.
Beispielsweise wurden dort in einem Zeitraum der letzten sechs Monate vier Polizisten im Dienst von Rechtsbrechern getötet! Und jeder Polizist kann sich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens seine eigene (Lang-)Waffe selbst kaufen.
Wie sehr der tägliche Polizeidienst sich im Bereich der Psychologie abspielt zeigte Herr Dr. Peter Schmalzl auf. Verständlicherweise wird die Polizei oftmals zu konfliktträchtigen Einsätzen gerufen; dies ist quasi das „Kerngeschäft“ im Streifendienst. Polizeiarbeit ist damit quasi auch sehr viel gelebte Psychologie.Transparent stellte er heraus, wie wichtig das situative Agieren und das professionelle Auftreten der jeweils handelnden Beamten in solchen Situationen ist, um deeskalierend wirken zu können. Im Anschluss gab er darüber Auskunft, wie bedeutsam es deshalb ist, den Beamten bereits frühzeitig in der Ausbildung dieses Rüstzeug für den späteren Beruf zu vermitteln. Aufbauend auf die provokante Frage des Moderators, ob denn in jedem von uns das Böse wohne, befaßte sich der Leiter des ZPD auch damit, wie wichtig für Polizeibeamte und -beamtinnnen das frühe Bewusstmachen ist, im Beruf mit Gewalt konfrontiert zu werden und auch selbst mittels unmittelbaren Zwangs Gewalt ausüben zu müssen. Dies thematisierte er sehr plausibel auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte,In einem weiteren Themenblock informierte er die interessierten Besucher über die Gründe für die Diskrepanz zwischen dem subjektiven und objektiven Sicherheitsgefühl sowie das Entstehen subjektiver Ängste – insbesondere auch vor dem Hintergrund der heutigen Informationsflut z. B: durch die sog. Sozialen Medien.
Nahtlos daran knüpfte Herrn Rainer Cohrs an, als er beschrieb, was bei jedem von uns im „Kopfkino“ abläuft, wenn er Filme mit Gewalt sieht (z. B. der Video der Überwachungskamera vom U-Bahnhof Arabellapark, als dort ein Rentner brutalst niedergetreten wurde) und welche Ängste dadurch ggf. ausgelöst werden können.München ist hochfrequent und verkehrsdominiert, weshalb dem ÖPNV beim Thema Sicherheit eine besondere Bedeutung zukommt. Dazu befragte unser Moderator den „Sicherheitschef“ des MVG. Deutlich legte dieser dar, wie komplex das Thema Sicherheit für die MVG ist. Eine Vielzahl der verschiedensten Bereiche (aktive und passive Sicherheit der U-Bahnzüge, Fahrraumsicherheit, sichere Signalanlagen, Farbgestaltung der U-Bahnhöfe, usw.) tragen zur umfassenden Sicherheit bei. Am wahrnehmbarsten ist natürlich das Personal der U-Bahnwache, die im Jahr 1989 gegründet wurde. Deren Streifen sind während des U-Bahnbetriebes originär für die Sicherheit in den U-Bahnhöfen zuständig. Dabei tragen sie auch Schusswaffen. Hr. Cohrs stellte anschaulich die Vor- und Nachteile des Waffentragens dar.Jährlich benutzen ca. 410 Millionen Fahrgäste die U-Bahn, deren Streckennetz 103 Kilometer und 100 U-Bahnhöfe umfasst. Besonders wichtig war für Herrn Cohrs die Verdeutlichung des sehr guten Zusammenarbeitens der MVG-Sicherheit mit der Polizei und den sonstigen Sicherheitsinstitutionen in München. Gerade bei Großveranstaltungen (Fußballspiele, Oktoberfest, große Messen [z. B. BAUMA] usw.) zeigt sich dies besonders deutlich. Auch die gemeinsamen Streifen von Mitarbeitern der U-Bahnwache und der Münchner Polizei zeugen davon. Bei Fahrgastbefragungen stellte sich heraus, dass 95 % der Befragten angaben, die Sicherheit sei ihnen ein wichtiges Anliegen. Dass diese gewährleistet ist zeigt die Statistik: Die Wahrscheinlichkeit in der Münchner U-Bahn das Opfer einer Straftat zu werden liegt bei 1: 4.000.000!Allerdings stellte sich in der Diskussion auch heraus, dass die MVG aufgrund der permanent anwachsenden Fahrgastzahlen an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt ist und der daraus resultierende „Dichtestress“ (psychische Belastung aufgrund zu vieler Menschen auf einer Fläche) durchaus geeignet ist, subjektive Ängste, Aggression und Stress bei einzelnen Fahrgästen zu erzeugen.Dies kann man im Übrigen auch 1:1 auf den Straßenverkehr übertragen.
Am Ende der Talk-Runde erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, noch Fragen an die Podiumsgäste zu stellen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.
Am Ende der Veranstaltung fühlten sich die knapp 100 Zuhörer sehr fundiert informiert und nahmen das Gefühl mit nach Hause, tatsächlich in einer sehr sicheren Stadt zu wohnenNach zwei Stunden endete die gelungene Veranstaltung mit der Möglichkeit für die Besucher, mittels einer bereitgestellten Sonder-Tram vom MVG-Museum in die Innenstadt zu fahren und hierbei mit dem Polizeipräsidenten, der ebenfalls mitfuhr, das ein oder andere Thema im Gespräch zu vertiefen.
Der „Münchner Blaulicht e.V. - Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen“ vergab im Dezember 2018 erstmalig den von ihm gestifteten „Präventionspreis“. Der Verein, dessen primäres Ziel es ist, die Begegnung zwischen den Bürgern und der Münchner Polizei zu fördern, sieht den generellen Schwerpunkt seiner Vereinsarbeit in der Förderung der Kriminal-, der Verkehrs- und Gewaltprävention sowie der Prävention im Internet/sozialen Medien.
Der Sinn des Präventionspreis besteht darin, Institutionen, Vereine u. ä. Organisationen, die sich gegen Kriminalität, Gewalt, Drogenmissbrauch sowie Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen, für dieses verdienstvolle Tätigwerden nicht nur auszuzeichnen, sondern auch konkret finanziell zu belohnen. Die Preisträger haben durch ihr ehrenamtliches Engagement deutlich gezeigt, wie wichtig es ihnen in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern ist, durch Prävention und Integration den Präventionsgedanken zu leben und somit einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Der Beiratsvorsitzende des „Münchner Blaulicht e.V.“, Polizeipräsident a. D. Arved Semerak, traf unter Einbindung einer unabhängigen Jury die Auswahl der auszuzeichnenden Organisationen. Im Jahr 2018 waren schwerpunktmäßig Sportvereine aufgerufen, sich für den Präventionspreis zu bewerben. Die ausgewählten Preisträger hatten und haben sich über Jahre hinweg in besonderer Weise für den Präventionsgedanken eingesetzt und insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit hervorragende Arbeit geleistet.
Vor diesem Hintergrund war es überaus erfreulich, dass Polizeipräsident Hubertus Andrä es sich nicht nehmen ließ, am 17. Dezember 2018 zusammen mit der Vorstandschaft des Blaulichtvereins im Medienzentrum den Präventionspreis an folgende Institutionen zu übergeben: Sportverein Stadtwerke München e.V. (1.), FC Wacker München e.V. (2.), Sportverein Funkstreife e.V. (3.) und an Condrobs e.V. (Sonderpreis). Die Auszeichnung erfolgte mittels einer Urkunden- und Preisgeldüberreichung. Sowohl Polizeipräsident Hubertus Andrä, als auch der Vorsitzende des „Münchner Blaulicht e. V.“, LPD Christian Weis, würdigten in Ihren Ansprachen die Verdienste der Ausgezeichneten für die Umsetzung des Präventionsgedanken; insgesamt konnten 3.500 Euro übergeben werden.Die Bedeutung dieses Präventionspreises wird allein daran ersichtlich, dass im gesamten Bundesgebiet überhaupt nur in den Städten Rostock und München ein derartiger Preis vergeben wird.
Auch im Jahr 2019 erfolgt eine Neuvergabe des „Präventionspreis“. Unter www.muenchnerblaulicht.de nimmt der Verein gerne Bewerbungen entgegen.
Überdies würde sich der Blaulichtverein freuen, neue Mitglieder, die sich bei den verschiedensten Aktivitäten engagieren, in seinen Reihen begrüßen zu können. Ganz besonders gilt dies für aktive und pensionierte Kollegen/Innen.
Der Bayerische Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Herrmann, MdL und der Münchner Blaulicht e.V. - Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen freuen sich, anlässlich eines Empfanges am Sonntag, 09.09.18 im Max-Joseph Saal der Münchner Residenz dem ehrenamtlichen Engagement in Bayern mit der Verleihung der Medaille „Ehrenamt schafft Sicherheit“ Dank und Anerkennung auszusprechen.
Geschäftsführer KOR Peter Reichl, Prof. Dr. Gerhard Schmidt, 2. Vorstand LPD Christian Weis (v.l.n.r.)
Im Januar feierte unser Gründungs- und Ehrenmitglied Prof. Dr. Gerhard Schmidt seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass hatte er zahlreiche Gäste eingeladen, die auf seine Bitte hin anstelle von Geschenken für den Verein Münchner Blaulicht e.V. spendeten. Die knapp fünfzig Einzelspenden erbrachten eine Gesamtsumme von 22.000 Euro, die das Geburtstagskind mit einer eigenen Spende auf die beachtliche Summe von 25.000 Euro erhöhte. Der Verein Münchner Blaulicht e.V. freut sich über diese großzügige Geste und wird damit weitere Präventionsaktionen realisieren.
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Am 16.06.2018 fand beim Polizeipräsidium München der Tag der Offenen Tür statt. Das Präsidium hat hierbei ein überwältigendes Programm zusammengestellt und präsentiert. Unser Verein Münchner Blaulicht e.V. war dabei mit unserem Infostand über die gesamte Zeit vertreten. Das Präsidium hat hierbei ein überwältigendes Programm zusammengestellt und präsentiert. Unser Verein Münchner Blaulicht e.V. war dabei mit unserem Infostand über die gesamte Zeit vertreten. Neben Führungen in der Ausstellung und einer Fotoaktion boten wir auch unsere Artikel und die Chronik zum Kauf an. Unser Angebot wurde phänomenal angenommen. Als Folge hiervon waren alle unsere sechs Führungen á ca. 25 Personen in der Ausstellung des PP München in kürzester Zeit ausgebucht und unser Vorrat an Merchandising-Artikeln war zum Schluss nahezu aufgebraucht. Zudem ließen sich noch knapp 170 Personen mit diversen Polizeimützen ablichten, um eine Erinnerung an diesen Tag mitnehmen zu können. Die gesamte Veranstaltung und auch unser Infostand waren eine überaus gelungene Aktion und eine Werbung für die Polizei und für unseren Verein. Dies wurde vielen Seiten und in vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern und Kolleginnen und Kollegen bestätigt. Vielen Dank an unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und vielen Dank den vielen interessierten Besuchern.
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Im Rahmen des Vereinszweckes "Bürgerbegegnungen" finanzierte unser Verein eine Gemeinschaftsaktion der AETAS-Kinderstiftung, des Polizeipräsidiums München und Mitgliedern von Blaulicht in den Kletterwald in Vaterstetten.Die AETAS-Kinderstiftung betreut Kinder bis ins Jugendlichenalter, die im Laufe ihres noch jungen Lebens bereits traumatische Erfahrungen machen mußten, wie z. B. Verlust von einem oder beiden Elternteilen, von Geschwistern oder die schreckliche Ereignisse selbst mit ansehen mußten.So befanden sich bei unserer Aktion neben Kindern, die Familienangehörige verloren hatten auch einige, die Augenzeugen der schrecklichen Ereignisse beim Amoklauf im OEZ im Jahr 2016 waren oder durch dieses Ereignis eben selbst Verluste in der Familie erlitten hatten. Alle diese Kinder lernen die Polizei in der Regel in der Zeit unmittelbar nach diesen schrecklichen Ereignissen und in unmittelbarem Zusammenhang damit in eher negativer Atmosphäre kennen.Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Polizistinnen und Polizisten auch mal in anderer und entspannter Umgebung zu erleben, begleiteten die 30 teilnehmenden Kinder mit ihren Betreuern auch acht Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums München (zwei davon von unserem Verein) und alle gemeinsam bewältigten zusammen die diversen Parcours.Dass unser Ziel erreicht wurde, konnte man am Ende des Ausfluges an den glänzenden Kinderaugen und daran feststellen, dass jedes Kind das Gefühl mitnahm, jetzt seinen eigenen Polizisten zu haben.Damit war das Geld für diese Aktion sehr gut investiert.
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Am 21.Mai fand zum ersten Mal ein Präsidententalk vor Münchner Publikum mit
Polizeipräsident Hubertus Andrä statt. Als besondere Location hatte der
Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. das MVG Museum in der Ständlerstraße
gewählt. Etwa 120 interessierte Bürger nahmen die Gelegenheit wahr, sich aus
erster Hand von Münchens Polizeipräsident über die Sicherheitslage informieren
zu lassen. Fachjournalist Tobias Kurzmaier moderierte die etwa zweistündige
Veranstaltung, die mit einer Rundfahrt der Präventionsbahn endete, die seit
Ende vergangenen Jahres mit entsprechender Beklebung zum Thema Wohnungseinbruch
informieren will.
Die Landeshauptstadt München ist
eine der sichersten Millionenstädte in Europa. In Deutschland belegt sie seit
über 40 Jahren den ersten Platz in der Statistik der sichersten Großstädte.
Dieser Erfolg muss Jahr für Jahr von den Sicherheitsbehörden hart erarbeitet
werden. Zum ersten Mal stellte sich deshalb Polizeipräsident
Hubertus Andrä in einem zweistündigen Talk den Fragen der Bürger und nahm dabei
ausführlich Stellung zu den Sicherheitsthemen in München, wie Wohnungseinbruch,
Call Center Betrug, Internetbetrug, Gewalt oder Drogen. Er zeigte auf, wie sich
die Münchner Polizei auf die Entwicklungen der letzten Jahre, wie die exorbitante
Zuwanderung oder die Bedrohung durch den islamistischen Terror in Europa
einstellt und welche Konzepte zur Bewältigung dieser neuen Herausforderungen
entwickelt wurden. Aber er machte auch ganz deutlich, dass die gute
Sicherheitslage wesentlich dem guten Verhältnis der Münchner Bürger zu ihrer
Polizei geschuldet ist. Da die Bevölkerung dem Können und dem Handeln ihrer
Polizei vertraut, informiert sie regelmäßig die Polizei über Straftaten,
Ereignisse oder auch verdächtige Wahrnehmungen, und dies ist
die Grundlage für eine erfolgreiche Polizeiarbeit.
Moderator Tobias Kurzmaier führte sehr
gekonnt durch den kurzweiligen Abend und es gelang ihm, neben der Fülle von
Sicherheitsthemen auch ein wenig die private Seite von Münchens
Polizeipräsident zu beleuchten.
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Im Februar 2015 ist Willy Purucker verstorben. Der Autor und Regisseur hat mit der Familiensaga "Die Grandauers und ihre Zeit" dem Polizeipräsidium München ein literarisches Denkmal gesetzt. Millionen von Lesern und Fernsehzuschauern ("Löwengrube") verfolgten die Familie Grandauer durch mehrere Jahrzehnte einer bewegten Stadt- und Polizeigeschichte. Mit Willy Purucker ist ein großer Freund der Münchner Polizei gestorben.
Die zweite Lesung "Die Grandauers und ihre Zeit" fand am 11. November 2016 im Münchner Hofbräuhaus statt.
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Der Verein Münchner Blaulicht e.V. lud am 13. September 2016 in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek zu einer Lesung in eine der prunkvollsten Bibliotheken der Landeshauptstadt München ein. TV-Kommissar Udo Wachtveitl las aus 100 Jahren Polizeigeschichte ausgewählte Ereignisse vor. In einer Expertenrunde mit Leitendem Kriminaldirektor Harald Pickert, Polizeipräsident a.D. Arved Semerak, Leitendem Polizeidirektor Christian Weis, Professor Dr. Wolfgang Eisenmenger, dem ehemaliger Leiter der Münchner Rechtsmedizin, Polizeireporter Oliver Bendixen vom Bayerischen Rundfunk sowie mit dem Herausgeber der Chronik der Münchner Polizei, dem Autoren und Verleger Martin Arz wurden die geschilderten Fälle aus der jeweils erlebten Perspektive beleuchtet und detailliert nacherzählt. Die Chronik der Polizei München wurde von 24 aktiven und pensionierten Beamten aus den verschiedensten Sparten der Schutz- und Kriminalpolizei verfasst. Viele der Autoren waren am Abend zum Signieren und Diskutieren anwesend.
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Die Lesung des Polizeivereins Münchner Blaulicht e.V. mit Fallanalytiker und Buchautor EKHK Alexander Horn und Prof. Dr. Oliver Peschel, Rechtsmediziner der LMU München im Großen Sektionshörsaal des Instituts für Rechtsmedizin München am 18.03.2016 im Rahmen des Krimifestivals München war ein voller Erfolg.
Profiler Alexander Horn und Prof. Dr. Oliver Peschel begeisterten den ausverkauften Saal. Mit spannenden Geschichten, Hintergrundwissen und interessanten Fakten.
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Im Februar 2015 ist Willy Purucker verstorben. Der Autor und Regisseur hat mit der Familiensaga "Die Grandauers und ihre Zeit" dem Polizeipräsidium München ein literarisches Denkmal gesetzt. Millionen von Lesern und Fernsehzuschauern ("Löwengrube") verfolgten die Familie Grandauer durch mehrere Jahrzehnte einer bewegten Stadt- und Polizeigeschichte. Mit Willy Purucker ist ein großer Freund der Münchner Polizei gestorben. Unsere Lesung am 24. März 2016 "Die Grandauers und ihre Zeit (Löwengrube)" mit Andreas Purucker, Sandra Obermeier und Michael Fischer war ein spannender Abend. Eine Hommage an Willy Purucker.
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Josef Wilfing überführte einen der gefährlichsten Serienmörder Deutschlands und löste auch zahlreiche spektakuläre Fälle. Der legendäre Mordkommissar und Bestseller-Autor zeigt in seinem neuen Buch, dass die Macht der Täter über ihre Tat hinausreicht, denn jeder Mord zieht komplexe Folgen nach sich.
Spannende Fakten und Details sowie authentische Fälle aus der aktiven Zeit des Mordermittlers fesselten die Zuhörer und machten den Abend zu einem vollen Erfolg!
Die Münchner Polizei ist seit Anbeginn der Flüchtlingswelle hautnah mit den Schicksalen der eintreffenden Asylsuchenden konfrontiert. Schon sehr früh entstand deshalb die Idee, mit Hilfe von gemeinnützigen Polizeivereinen den ankommenden Flüchtlingen in ihrer schwierigen Situation Unterstützung zukommen zu lassen.
So wurde letztes Jahr sehr unbürokratisch eine Spendenaktion organisiert, um zu einer menschenwürdigen Erstversorgung auf den Revieren insbesondere von Kindern, Jugendlichen, aber auch Schwangeren und entkräfteten, erwachsenen Flüchtlingen beizutragen. Mit den Spenden aus der Bevölkerung besorgten die Polizisten Versorgungsmaterialien wie z.B. Windeln, Milchgetränke und Kekse, also Dinge, die nicht zur typischen Ausstattung einer Polizeidienststelle gehören.
Das Flüchtlingsthema hat die Verantwortlichen des Polizeivereins Münchner Blaulicht e.V. nicht mehr losgelassen und weiterhin stark beschäftigt, und so entstand gemeinsam mit Frau Porsche die Idee, junge unbegleitete Flüchtlinge zusammen mit Polizisten und Vertretern des Vereins Münchner Blaulicht e.V. für ein paar Tage in die Ferien zu schicken.
Denn die jungen Menschen hatten zuhause und während ihrer Flucht nicht selten belastende oder traumatische Erlebnisse zu verkraften und versuchen nun in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen. Die Vereinsmitglieder - überwiegend aktive Polizei- und Kriminalbeamte - wollen versuchen, den jungen Leuten in der Ferienfreizeit auch wieder Vertrauen in die Polizei zurückzugeben. Vertrauen, das aufgrund der oft desolaten Verhältnisse in den Herkunftsländern kaum vorhanden oder gar völlig zerstört ist.
Vorstandsmitglied Susanne Porsche und Doris Kuffler, beide auch Gründungsmitglieder des Münchner Blaulicht e.V., gingen die Bilder der in Bayern eintreffenden Flüchtlinge, vor allem das Schicksal der unbegleiteten Jugendlichen, so nahe, dass sie spontan den Entschluss fassten: Da müssen wir schnell und unkompliziert etwas tun!
Am 09. März 2015 veranstalteten sie deshalb eine außergewöhnliche Versteigerung zugunsten des Vereins Münchner Blaulicht! Mit dem Geld soll ein Sommerurlaub im Schwarzwald für 20 jugendlichen unbegleiteten Flüchtlingen finanziert werden:
Zur Versteigerung gelangten dabei zwei VIP-Tickets inklusive Loungebesuch für ein Heimspiel des FC Bayern, eine Komparsenrolle in „Der Alte“, ein Besuch der Polizeireiterstaffel, zwei Karten für die Festspielpremiere „Arabella“ im Nationaltheater oder eine Einladung zum Wiesnwirte-Einzug auf Kufflers Weinzelt-Wagen - mehr als zehn besondere Ereignisse standen zur Versteigerung an, zu der Susanne Porsche und Doris Kuffler in das Restaurant KUFFLER eingeladen hatten.
Am Montagabend (09.03.2015) folgten aus diesem Grund
rund 150 Gäste aus der Münchner Wirtschaft und Gesellschaft (u.a.
Polizeipräsident Hubertus Andrä, Landespolizeipräsident Prof. Dr.
Wilhelm Schmidbauer, Dr. Robert und Theres Büchelhofer, Dr. Michael
Kerkloh, Dr. Charlotte Knobloch, Detlev und Leslie von Wangenheim, die
Schauspiel-Protagonisten von „Der Alte“: Jan-Gregor Kremp, Michael Ande,
Ludwig Blochberger und Stephanie Stumph, Friedrich von Thun, Udo
Wachtveitl sowie weitere) der Einladung von den Gründungsmitgliedern des
Münchner Blaulicht e.V. Susanne Porsche und Doris Kuffler.
Auch die Fahrtkosten sind inzwischen gedeckt: Der
Münchner Unternehmer Bernd Werndl hat sich am Montagabend noch dazu
bereit erklärt, die Buskosten für die Reise der Jugendlichen zu
übernehmen.
Das Video zur Lesung "Isar 12 - bitte kommen!" in der Kraemer’sche Kunstmühle.
Bitte das Bild anklicken, um das Video zu starten.
Am 01.06.1949 begab sich der erste Streifenwagen mit einem frequenzmodulierten Funkgerät an Bord vom Polizeipräsidium München aus auf Streifenfahrt. Das war damals eine Weltsensation! Somit feierte die Funkstreife dieses Jahr siebzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass organisierte der Verein Münchner Blaulicht e.V. bereits am 22.06.2019 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums eine „Geburtstagsparty“ mit ca. 1.000 Gästen.
Am 31. Oktober dieses Jahres führten wir dann noch eine interne Abschlussveranstaltung durch, mit knapp 100 illustren Gästen. Darunter auch mehr als 60 ehemalige Funkstreifler, von denen der älteste Teilnehmer inzwischen 97 Lenze zählt. Unter den geladenen Gästen befand sich neben dem ehemaligen Leiter der Funkstreife, Herrn Leitenden Polizeidirektor Munzert, auch eine Gruppe junger Beamtinnen und Beamte, die aktuelle Einsatzmittel und Uniformen vorführten. Ein gelungener Anlass, um generationsübergreifend in einen regen Austausch und ins Fachsimpeln zu kommen.
Im Nachgang zu dieser Veranstaltung erreichten uns nur positive Rückmeldungen, einige der ehemaligen Funkstreifenbeamten traten spontan dem Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V.bei. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Art und Weise die historische Aufbau- und Pionierarbeit der Funkstreife entsprechend darstellen und würdigen konnten.
Bitte das Bild anklicken, um das Video zu starten.
Der Polizeiverein Münchner Blaulicht e.V. führtee unter Mitwirkung des Polizeipräsidiums München am Samstag, den 22. Juni 2019, eine Veranstaltung zum Gründungsjubiläum der Münchner Funkstreife durch. Dabei wurde mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm sowohl ein Blick in die Vergangenheit als auch auf die aktuelle Polizeiarbeit geworfen.
Es kamen Zeitzeugen zu Wort, Filmbeiträge wurden gezeigt, ebenso historische Exponate und Fahrzeuge - insbesondere der "Barockengel Isar 12" - und es gab tolle Preise zu gewinnen.
Bitte das Bild anklicken, um das Video zu starten.
Am 02. März 2019 ist es wieder soweit - der Münchner Blaulicht Fasching findet wieder statt.
Mit dem Erlös der Veranstaltung werden Präventionskampagnen finanziert. Es wird die wohl sicherste Faschingsfeier in München
Bitte das Bild anklicken, um das Video zu starten.
Am Samstag, den 10. Februar 2018 ist es wieder soweit - wir feiern den wohlsichersten Fasching der Stadt!
Mit dem Erlös der Veranstaltung werden
Präventionskampagnen finanziert. Es wird die wohl sicherste
Faschingsfeier in München
Bitte das Bild anklicken, um das Video zu starten.
Am 20. August 2017 bot Ihnen unser Verein Münchner Blaulicht e.V. eine Präventionsfahrt mit dem Schwerpunkt "Call-Center Trickbetrug" in die Marktgemeinde Ziemetshausen an, wo Sie ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm erwartet.
München TV hat hierzu einen schönen Beitrag erstellt.
Über das Thema Sicherheit ging es am Sonntagabend auch bei einer Gesprächsrunde des Münchner Blaulicht Vereins. Polizeipräsident Hubertus Andrä sprach zwei Stunden lang mit Bürgern über polizeirelevante Themen.
Hier geht´s Zum VIDEOBeitrag auf München.tvEine außergewöhnliche Versteigerung zugunsten des Vereins Münchner Blaulicht! Der Erlös ist dabei für einen guten Zweck: 20 jugendlichen Flüchtlingen wird damit ein Sommerurlaub im Schwarzwald finanziert.
Am Montagabend, den 09.03.2015 folgten aus diesem Grund rund 150 Gäste aus der Münchner Wirtschaft und Gesellschaft der Einladung von den Gründungsmitgliedern des Münchner Blaulicht e.V. Susanne Porsche und Doris Kufler.
Eine außergewöhnliche Versteigerung zugunsten des Vereins Münchner Blaulicht! Der Erlös ist dabei für einen guten Zweck: 20 jugendlichen Flüchtlingen wird damit ein Sommerurlaub im Schwarzwald finanziert.
Am Montagabend, den 09.03.2015 folgten aus diesem Grund rund 150 Gäste aus der Münchner Wirtschaft und Gesellschaft der Einladung von den Gründungsmitgliedern des Münchner Blaulicht e.V. Susanne Porsche und Doris Kufler.
In den 80er und 90er Jahren war er eine Institution im Münchner Fasching, der „Ball der starken Männer“. In den 2000er Jahren war diese traditionsreiche Veranstaltung dann von der Bildfläche verschwunden. Doch der Verein „Münchner Blaulicht“ und die Deutsche Polizeigewerkschaft haben diesen traditionsreichen Faschingsball wiederbelebt. Am Samstag feiert der „Blaulichtfasching“ seine fünfte Auflage.
Als kleine Anregung ein Beitrag vom Magazin BRISANT des MDR - Mitteldeutscher Rundfunk über unsere "Krimitour" an Tatorte in München.
Die nächste Tour ist bereits geplant und kann auf unserer Homepage gebucht werden.
Zur Förderung des "Miteinanders im Straßenverkehr" produziert das Polizeipräsidium München die Filmreihe "Obacht gebn - sicher ans Ziel.".
Die 2. Folge mit dem Titel "Abbieger - Augenblick bitte!" liefert wertvolle Tipps zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beim Abbiegen. Als Experte kommt Unfallforscher Dr. Wolfram Hell zu Wort.
Zusammen mit erfahrenen Polizei- und Kriminalbeamten können die Teilnehmer dieser Veranstaltungen nicht nur in Vorträgen, sondern auch bei aktiven “Stationentrainings” erfahren und erlernen, wie man sich vor Gefahren im Straßenverkehr oder Alltag schützen kann. Das Konzept ist ein großer Erfolg, die Veranstaltungen sind immer schnell ausgebucht. Interessierte können die Fahrten über unseren Verein "Münchner Blaulicht" buchen, pro Jahr werden 200 Plätze angeboten.
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen,
ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die
Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl
oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch
auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle
Schaden.
Weitere Informationen auch unter www.k-einbruch.de
Zur Förderung des "Miteinanders im Straßenverkehr" produziert das Polizeipräsidium München die Filmreihe "Obacht gebn - sicher ans Ziel.".
Die 1. Folge mit dem Titel "Gscheid radln - aufeinander achten!" liefert wertvolle Tipps rund um den Radverkehr. Als Experte kommt u.a. Fernsehrichter Alexander Hold zu Wort.
Der freche, etwas andere Faschung - die Party der Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr, Notärzte, Rettungskräfte, Kollegen und Fans.
Pünktlich zum Blaulicht-Fasching erscheint auch der Trailer. Freuen Sie sich auf eine außergewöhliche Party am 01.03.2014 im Löwenbräukeller.
Zusammen mit erfahrenen Polizei- und Kriminalbeamten können die Teilnehmer dieser Veranstaltungen nicht nur in Vorträgen, sondern auch bei aktiven “Stationentrainings” erfahren und erlernen, wie man sich vor Gefahren im Straßenverkehr oder Alltag schützen kann. Das Konzept ist ein großer Erfolg, die Veranstaltungen sind immer schnell ausgebucht. Interessierte können die Fahrten über unseren Verein "Münchner Blaulicht" buchen, pro Jahr werden 200 Plätze angeboten.
Seit 100 Jahren steht das Polizeipräsidium in München in der Ettstraße.
Der Verein Münchner Blaulicht hat eine Festschrift über das
Polizeigebäude und seine Geschichte in der Löwengrube sowie über große
Kriminalfälle, Großereignisse und Unglücke in München herausgegeben.
Der Vereinsvorstand Harald Pickert erläutert die Inhalte des Buches.
"Der Ball der starken Männer" hieß der Faschingsball der Münchner Schandis in den Siebzigerjahren. Der Schwarzweiß-Ball mit entsprechender Etikette fand Mitte der Achtiger leider keine Unterstützer mehr, so dass diese feste Institution im Münchner Faschingskalender einfach verschwand.
Um diese schöne Tradition wieder aufleben zu lassen, haben sich die Polizeigewerkschaft DPolG und der Verein Münchner Blaulicht e.V. zusammengetan, und den Münchner Blaulichtfasching aus der Taufe gehoben.
2011 wurde Premiere im Löwenbräukeller gefeiert, im nächsten Jahr wird dort bereits der 5. Blaulichtfasching veranstaltet. Ein Ball von Polizisten für Polizisten und alle anderen Blaulichtberufe. Aber auch die Münchner Bürger sind herzlich willkommen, dort den Wachtmeister ihres Herzens oder die fesche Polizistin kennenzulernen.
München wurde auch dieses Jahr laut Polizei wieder zur sichersten Großstadt Deutschlands gekürt. Doch selbst in der Landeshauptstadt hat es das eine oder andere Verbrechen gegeben. Bekannte Orte wie der Stachus (Karlsplatz), die Donnersbergerbrücke oder die Theresienwiese sind auch Tatorte. Deshalb bietet der Münchner Blaulichtverein Krimitouren durch die Stadt an.
Neue Ehrenkommissare der Bayerischen Polizei - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ernennt Schauspieler Jan-Gregor Kremp aus der ZDF-Serie 'Der Alte' sowie die Unternehmerin Prof. Susanne Porsche: Hervorragende Aushängeschilder der Bayerischen Polizei.
Prominenter 'Nachwuchs' für die Ehrenkommissare der Bayerischen Polizei:Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in den Bavaria Filmstudios in Grünwald zusammen mit dem Landespolizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer dem Schauspieler Jan-Gregor Kremp aus der ZDF-Serie 'Der Alte' die Ehrenkommissarswürde verliehen. Ebenfalls zur neuen Ehrenkommissarin ernannt wurde Prof. Susanne Porsche, die langjährige Produzentin der Krimiserie 'Der Alte' und Gründungs- sowie Vorstandsmitglied des 'Münchner Blaulicht - Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen'. Neben entsprechenden Ernennungsurkunden überreichte der Innenminister auch die sogenannten 'Insignien eines Ehrenkommissars', zu denen neben der Polizeimütze auch Handschellen und eine Trillerpfeife gehören. "Unsere frischgebackenen Ehrenkommissare sind hervorragende Aushängeschilder der Bayerischen Polizei", fasste Herrmann zusammen. "Herzlichen Dank für Ihr großartiges Engagement!"
Wie Herrmann erläuterte, verkörpert TV-Ermittler Kremp seit sechs Jahren mit der Figur des Kriminalhauptkommissars Richard Voss authentisch den 'Alten'. "Sie sind ein überzeugender Münchner Fernsehkommissar ohne Skandale und Eskapaden, der sein Team in den Mittelpunkt rückt", lobte der Minister. "Damit tragen Sie wesentlich zu einem positiven Bild der Bayerischen Polizei in der Öffentlichkeit bei." Sehr dankbar ist Herrmann auch für das Engagement Kremps, Benefizveranstaltungen des Polizeiverein 'Münchner Blaulicht' mit seinem Soloprogramm zu umrahmen und damit verschiedenste Präventionsprojekte zu unterstützen.
Viel Lob hatte der Innenminister auch für Prof. Porsche. "Sie sind nicht nur eine sehr erfolgreiche Unternehmerin, sondern haben auch eine großartige helfende soziale Seite." Herrmann hob insbesondere den herausragenden Einsatz für den Polizeiverein 'Münchner Blaulicht' hervor. "Sie beteiligen sich von Beginn an aktiv an der Vereinsarbeit und organisieren unermüdlich verschiedenste Wohltätigkeitsveranstaltungen, um Spendengelder zu sammeln", betonte Herrmann. "Durch Ihr berufliches und soziales Engagement sind Sie ein ausgezeichnetes Vorbild und leisten eine wichtige Unterstützung in der Präventionsarbeit der Bayerischen Polizei."
Die Ehrenkommissarswürde wird in Bayern seit 1957 verliehen. Den Titel 'Ehrenkommissar/-in' bekommen Persönlichkeiten, die durch ihr Engagement die Belange der Bayerischen Polizei in besonderem Maße unterstützt haben. Hierzu gehört insbesondere auch die Förderung des Ansehens der Polizei in der Öffentlichkeit. Zu Ehrenkommissaren der Bayerischen Polizei wurden beispielsweise ernannt: Gustl Bayerhammer, Walter Sedlmayr, Fritz Wepper, Eduard Zimmermann, Oliver Bendixen, Rolf Schimpf, Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl.
Der Verein 'Münchner Blaulicht - Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen' wurde 2010 ins Leben gerufen. Sein Ziel ist, durch Förderung der Präventionsarbeit und der Begegnungen zwischen Bürgern und Polizei die Verantwortung für mehr Sicherheit zu wecken und die Rolle und Aufgabe der Polizei transparent zu machen.
Bilder der Veranstaltung können ab 4. Juli unter www.innenministerium.bayern.de abgerufen werden.
28.02.2019 - 14:51 Uhr
Diese Party wird heißer als die Polizei erlaubt!
Der Münchner Blaulichtverein veranstaltet mit der Deutschen Polizeigewerkschaft den achten „Münchner Blaulicht Fasching“ (www.blaulichtfasching.de). Die Party der Krankenschwestern, Polizei, Feuerwehr, Notärzte, Retter und ihrer Fans steigt diesen Samstag. Einlass ist ab 19 Uhr, Karten kosten 18 Euro an der Abendkasse (17€ VVK). Bier gibt‘s für 2,50 Euro und Gin Tonic für 4,90 Euro.
Das Auto sollten Gäste lieber stehen lassen. Sonst ist die Polizei schneller da, als einem lieb ist …
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Aufklärungsarbeit mal auf ungewöhnliche Art: Hubertus Andrä hat nicht den Job gewechselt - er ist nur kurz in die Rolle des Trambahn-Fahrers geschlüpft: Mit der "Präventions-Tram" des Vereins Münchner Blaulicht führ er Münchner durch die Stadt.
Anlass war eine Präventionsveranstaltung zum Thema Wohnungseinbruch, bei der die Polizei über Gefahren und möglichen Schutz gegen Einbrecher aufklärte und die knapp 200 Teilnehmer Fragen dazu stellen konnten.
Die "Präventions-Tram" fährt seit Dezember 2016 täglich durch München.
© SN, AZ München
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„Sich gegenseitig kennen zu lernen und Einblicke in die Welt des jeweils anderen zu erhalten“, unter diesem Motto stand ein mehrtägiger Ausflug, den 24 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus dem Irak, aus Afghanistan, Syrien, Eritrea, Nigeria, Libyen und Sierra Leone zusammen mit der Münchner Polizei in das Camping-Ressort des Freizeitparks Rust unternahmen. Initiiert und finanziert wurde diese Fahrt vom Verein Münchner Blaulicht e.V. im Sinne unseres Vereinszieles, „Bürgerbegegnungen mit der Polizei zu ermöglichen“. Daher nahmen neben vier Betreuern der Wohnhilfe e.V. auch acht Polizeibeamte des PP München und mehrere Mitglieder des Vereins Münchner Blaulicht e.V. an der Veranstaltung teil. Die vier gemeinsamen Tage sollten Gelegenheit geben, gemeinsame Zeit zu verbringen, einander persönlich kennen zu lernen und damit auf unterhaltsame und unbeschwerte Weise Integration zu leben. Dabei wurde das gemeinsame Miteinander gefördert und eventuelle Berührungsängste und Barrieren überwunden und abgebaut. Die „bunte Truppe“ wuchs recht schnell bei der Busfahrt, den Übernachtungen in Tipi-Zelten, beim Minigolf und Fahrattraktionen im Freizeitpark sowie einer Kahnfahrt im Naturschutzgebiet mit Wanderung und gemeinsamen Abendunterhaltungen zusammen. So konnten die Jugendlichen die Bayerische Polizei im wahrsten Sinne des Wortes „zum Anfassen“ und als Freund und Helfer erleben. Wie gut das gelungen war, zeigten die herzlichen Verabschiedungen am Ende des vierten Tages bei unserer Ankunft in München. Und so ging jeder Teilnehmer mit dem Gefühl nach Hause, die Welt des anderen jetzt besser zu verstehen. Die Jugendlichen wissen, dass Sie bei uns keine Angst vor der Polizei zu haben brauchen und sich gerne mit Fragen und Sorgen dorthin wenden können. Und wenn der Ausflug für die Betreuer und Beamten als kleine Belohnung für ihre engagierte Arbeit in dem Themenbereich Asyl und Flüchtlinge empfunden wurde, so ist das sicher auch nicht verkehrt.
Acht Persönlichkeiten sind heute von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit dem 'Stern der Sicherheit' für ihre außergewöhnlichen Verdienste um die Innere Sicherheit ausgezeichnet worden. "Unsere Geehrten haben sich langjährig und nachhaltig um die Innere Sicherheit in Bayern verdient gemacht", betonte Herrmann bei der Feierstunde im Odeon des Innenministeriums. "Diese Menschen haben Außerordentliches für das Gemeinwohl geleistet." Der Innenminister dankte im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung für das vorbildliche Engagement. "Auch dank Ihnen können wir in Bayern sicherer leben als anderswo", sagte Herrmann zu den Geehrten. Wie der Innenminister erläuterte, engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger in Bayern haupt- oder ehrenamtlich für die Innere Sicherheit. Außergewöhnliche Verdienste um die Innere Sicherheit würdigt der Freistaat seit 2013 mit der Bayerischen Staatsmedaille 'Stern der Sicherheit'. Die Medaille wird an maximal 15 Personen pro Jahr verliehen. Heute wurden u. a. ausgezeichnet: Prof. Susanne Porsche Unternehmerin und Vorstandsmitglied im Münchner Blaulicht e.V. – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen. Dipl.- Betriebswirtin Innegrit Volkhardt, geschäftsführende Komplementärin des Hotels Bayerischer Hof in München, beherbergt die Münchner Sicherheitskonferenz und engagiert sich für 'Lichtblick Hasenbergl‘. Der Polizeiverein „Münchner Blaulicht e.V.“ gratuliert zur ehrenvollen Auszeichnung.
Ein spannender Artikel über unsere Charity-Auktion für Flüchtlingskinder von der TZ (11.03.2015).
Aber nur zur Musik! Ein interessanter Beitrag der Süddeutschen Zeitung zum Blaulichtball.
"Münchner Blaulicht-Polizeiverein" macht sich auf die Spuren der "Rosenheim-Cops".
Kriminalhauptkommissar Nikolaus Härtenberger sammelt Polizeimützen aus aller Welt – kein ungefährliches Hobby. Ein Mann, viele Mützen.
Die
Region Schliersee-Wendelstein ist ein beliebtes Ziel für Kaffeefahrten.
Doch selten wurden 61 Senioren so sicher begleitet wie jetzt beim
Tagesausflug von Münchner Blaulicht.
Der Name lässt's vermuten:
organisiert wurde das Unternehmen vom Polizeiverein. Am Bus-Steuer saß
Polizei- Sprecher und Vereins-Geschäftsführer Peter Reichl. Außerdem mit
an Bord: Kriminaldirektor und Vorstandsmitglied Harald Pickert sowie
Polizeihauptmeisterin Claudia Künzel.